Der zweite Teil von unserem Toledo Stadtrundgang beginnt am Mirador Del Valle. Von hier aus hat man den besten Blick auf die Stadt.
Fast alle Sehenswürdigkeiten kann man von hier aus bewundern: den Alcazar, die Kathedrale, das Cortes de Castilla-La Mancha, die Ermita de la Virgen del Valle und im Hintergrund das Hotel Rlm alijares und die Academia De Infantería.

Oberhalb der Puente de Alcantara erhebt sich das Castillo de San Servando.
Auf der anderen Talseite am Ufer des Tajo kann man die Ausgrabungen der Baños Árabes de Tenerías (arabische Bäder) sehen.
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Mehr InformationenMit dem Bus fahren wir weiter zur Puente des San Martin.

Von hier aus setzten wir den Weg wieder zu Fuß fort. Neben der Brücke hat Fly Toledo eine Zipline über den Tajo gespannt.
Es ist die längste städtische Zipline in Europe. Wie schauen dem Spektakel eine Weile zu. Die Warteschlangen zeigen, dass es sich offenbar größter Beliebtheit erfreut.

An der Puerta del Cambron genehmigen wir uns ein kühles Getränk, bevor wir durch das Tor gehen und den Panoramablick von der Aussichtsplattform außerhalb der Stadtmauern auf uns einwirken lassen.
Bereits als wir das Getränk zu uns nehmen sehen wir einige Gruppen gut gekleideter Menschen durch die Straßen gehen, offenbar Hochzeitsgesellschaften.

Als wir die Plaza de San Juan de los Reyes erreichen wird uns klar, dass das Monasterio San Juan de Los Reyes eine beliebte Hochzeitskirche ist.
Das Kloster wurde von Königin Isabella I. von Kastilien und König Ferdinand II. von Aragon als Dank für den Sieg über die Portugiesen in der Schlacht von Toro 1476 gestiftet.

Toledo gilt als Stadt der drei Religionen: Islam, Judentum und Christentum. Wir betreten jetzt das jüdische Viertel in Toledo.
An der Calle de los Reyes Catolicos liegt eine der beiden noch erhaltenen Synagogen von Toledo, die Sinagoga de Santa Maria la Blanca. Der Name stammt von den weißen Torbögen im Inneren des Gebäudes.

Im 12. Jahrhundert lebten hier 12.000 Juden. Für sie gab es 10 verschiedenen Synagogen. In der gleichen Straße ist auch die zweite noch vorhandene Synagoge El Transito.
Das Museum Sefardi zeigt die Geschichte der Juden bis zu ihrer Vertreibung 1492 und 1513 auf der iberischen Halbinsel. Direkt daneben ist das Museo del Greco.

An der Plaza del Conde ist das Geburtshaus von El Greco zu sehen. In der gegenüberliegenden Kirche Iglesia de Santo Tome kann man ein bekanntes Gemälde von diesem herausragenden Maler besichtigen.
In dieser Gegend sind wieder eine Reihe von Waffengeschäften mit Rüstungen, Schwerter und Damaszenermesser zu finden. Aber auch Restaurants mit mittelalterlichem Ambiente und Rüstungen.

Durch die Calle Santo Tome und die Calle de Alfonso XII erreichen wir eine Fakultät der Universität. Im Gegensatz zur kunstvoll verzierten Fassade ist der Arkaden- Innenhof modern gestaltet. Gleich daneben befindet sich die Iglesias de los Jesuitas.
An der Plaza de San Vicente ist das Hauptgebäude der Universität. Wir gehen weiter durch die Calle Alfileritos und die Calle Cristo de la Luz während langsam die Dämmerung hereinbricht und die schmalen Straßen noch mittelalterlicher wirken.
Kurz vor der Puerta de Valmardon (Bab Al Mardum) steht auf der linken Seite eine Eremitage, die ehemals eine Moschee war, die Ermita del Cristo de la Luz.

Sobald wir die Puerta de Valmardon durchschritten haben können wir bereits wieder die Puerta del Sol sehen und wissen, dass es nicht mehr weit zu unserem Hotel ist.
Bitte lesen Sie weiter > Fiesta Nuestra Senora de la Estrella
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