
Vom Landungssteg in Punta Sabbioni fahren wir mit einer Linienfähre durch die Lagune nach Venedig. Die Überfahrt dauert ungefähr eine halbe Stunde.

Gleich am Anfang der Fahrt passieren wir eines der drei riesigen Sperrwerke, die die Lagune in Zukunft bei Hochwasser schützen soll. Zwei von den drei Werken scheinen bereits zu funktionieren, Beim Dritten gibt es offensichtlich noch Probleme, die aber hoffentlich auch bald beseitigt werden können.

Dahinter ist das Forte Sant’Andrea, eine Festung aus dem 16. Jahrhundert. Hier war Giacomo Casanova einige Monate festgesetzt.

Wunderschön liegt die Silhouette von Venedig bei der Einfahrt vor uns. Als Erstes rückt die Insel San Giorgio Maggiore mit dem gleichnamigen Kloster in den Blickpunkt.
Im Hintergrund ist bereits die 1630 erbaute Kirche Santa Maria della Salute zu sehen, die mit der Bitte um die Beendigung der Pest erbaut wurde.

Rechts liegt die Kirche Santa Maria della Pietà, an deren Fassade ein riesiges Plakat prangt, das von der gerade stattfindenden Biennale kündigt. Einige Meter weiter präsentiert sich der Dogenpalast, die Nationalbibliothek und dahinter der Markusturm.
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Mehr InformationenDer Dogenpalast war seit dem 9. Jahrhundert Sitz des Dogen und der Regierungs- und Justizorgane der Republik Venedig.

Nach dem Anlegen der Fähre nehmen uns rasch die faszinierenden Kanäle mit ihren Brücken und Gondeln gefangen. Natürlich auch die Seufzerbrücke, die den Dogenpalast mit dem neuen Gefängnis verband.

Am Eingang zum Markusplatz erheben sich die beiden Säulen von San Marco und San Teodoro. Die Säule San Marco, die dem Dogenpalast zugewandt ist, trägt den venezianischen Löwen, seit 862 Schutzpatron und Symbol des venezianischen Staates.

Der riesige Markusplatz, der von den Museen und der Markuskirche eingerahmt ist, ist erwartungsgemäß übervoll mit Touristen. Dennoch haben wir im Laufe des Tages festgestellt, dass sich die Touristen zwischen Markusplatz und Rialtobrücke drängen. Doch sobald man wenige Schritte in eine Seitenstraße macht, ist man fast alleine.
Wir haben die Stadt bereits vor 25 Jahren erlebt und haben nicht das Gefühl, dass es viel schlimmer geworden ist (siehe auch die Fotos auf unserer Webseite).

Wir verlassen den Platz durch das Tor des Uhrturms. Das Ziffernblatt seiner riesigen Uhr besteht aus Lapislazuli.

Sofort tauchen wir ein in die schmalen Gassen, die eine mittelalterliche Atmosphäre vermitteln. Sehr gut gefallen uns die Geschäfte mit den venezianischen Masken und den Glasgegenständen aus Muranoglas.
Auf dem Weg sehen wir Träger mit speziellen Schubkarren, die die Treppen auf die Brücken überwinden können.

Durch schmale Gasse, kleine Plätze, Brücken und Kanäle kommen wir direkt zur Rialtobrücke.

Eine Weile beobachten wir das Treiben auf und von der Brücke, die einen guten Ausblick bietet. Faszinierend finden wir, wie sich Touristen vor der Brücke in Szene setzen. Die Selfie-Generation lässt grüßen.
Tipp
Direkt neben der Rialtobrücke befindet sich ein riesiges weißes Gebäude, das Luxuskaufhaus Fondaco dei Tedeschi. Auf seinem Dach ist eine Aussichtsplattform, mit einem großartigen Ausblick auf Venedig bietet.
Der Eintritt ist frei, doch kann es zu Warteschlangen kommen, da immer nur eine begrenzte Anzahl Personen auf der Plattform sein dürfen. Man kann aber kostenlos über das Internet vorbuchen und so die Warteschlangen umgehen. Reservierungen sieh T Fondaco Rooftop Terrace.

Waren wir außerhalb des Gebäudes vom Blick über Venedig fasziniert, so sind wir es nun im Inneren. Der gewaltige Innenhof vermittelt das Gefühl von Exklusivität.

Auf unserem weiteren Weg in Richtung Jüdisches Getto, finden wir ein sehr interessantes Schokoladen Geschäft. In der Salizada San Giovanni Grisostomo hat eine neue Filiale von Nino & Friends eröffnet.

Schokoladenfälle, in Anlehnung an Wasserfälle, ziehen die Blicke der vorbeiströmenden Menschen auf sich. Der freundliche Verkäufer erläutert uns das Geschäftsprinzip.
Nur ausgewählte Ingredienzien werden bei der Erzeugung verwendet. Wir konnten die außergewöhnliche Schokoladenkreationen und andere Spezialitäten auch probieren.
Bitte lesen Sie weiter > Venedig abseits der Touristenpfade
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