Ungefähr 80 km von Buchara in nordöstlicher Richtung liegt Malik Sardoba gleich neben dem Flughafen Navoiy.
Malik Sardoba

Malik Sardoba ist eine Zisterne, die durch einen unterirdischen Tunnel vom Fluss Serafschan gespeist wird. Sie diente der Wasserversorgung der schräg gegenüberliegenden Karawanserei Raboti Malik, die als Festung gegründet wurde.
Abdullah Khan II. aus der Scheibaniden-Dynastie, der von 1583 bis 1598 regierte, baute an die 400 Sardobas, Wasserspeicher mit einer Kuppel, die alle direkt an der alten Seidenstraße liegen.

In Navoiy biegen wir nach Norden ab, verlassen das Tal des Serafschan und fahren durch die Kysylkum Wüste in Richtung Nurota. Es ist die 16. größte Wüste der Erde. Die Natur ist extrem karg.
Nur ab und zu sieht man einige Häuser und hier und da eine Ziegenherde. Im Sommer steigen die Temperaturen bis auf 50 bis knapp 60 Grad.
Nurota
Nurota ist ein bekannter Wallfahrtsort. Ali ibn Abi Talib soll hier seinen Stab in die Erde geschlagen haben, worauf die Quelle entstand, in der heute heilige Fische schwimmen. Sie leben von den mineralhaltigen Quellen und Kanälen, die sie speisen.

Mehrfach wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass die heiligen Fische giftig seien. Direkt davor wurde eine Moschee errichtet.

Dahinter liegt der Hügel, auf dem einst die Festung Alexander des Großen stand, der Nurota gegründet hat. Hier bereiteten sich seine Truppen auf den Sturm von Sarmakand vor.
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Mehr InformationenNurato ist auch bekannt für seine Suzani, hochbegehrte Sammlerstücke von Seiden- und Wollstickereien auf Baumwollstoffen.

Nach dem Mittagessen geht es ca. 60 km durch die Wüste, bis wir ein Jurtenlager in der Nähe des Aydarsee erreichen.
Aydarsee
Aydarkul, der Aydarsee wird vom Sydarja gespeist.Den Aydarkol haben wir bereits auf dem Flug von Taschkent nach Xiva gesehen. Es ist ein künstlicher See, der durch die Aufstauung des Sydarja entstanden ist. Bei großen Flutmengen bildet sich ein Überlauf nach Usbekistan in die Kysylkum Wüste.

Mittlerweile ist der See 180 km Lang und 32 km breit. Jährlich werden hier zwischen 760 und 2000 Tonnen Fisch gefangen.

Da da Jurtencamp nicht direkt am Ufer des Sees liegt, können wir bei der Anreise den See nur aus der Ferne sehen.
Bitte lesen Sie weiter > Safari Jurtencamp
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Ich war bereits 3 x dort, Bericht ist sehr gut und treffend geschrieben.
Vielen Dank für das positive Feedback. Es freut uns, dass es ihnen gefällt.
Es gibt so viel zu entdecken, da kann ich gut verstehen, wenn mal mehrmals hinfährt