Weniger bekannt ist, dass Budapest die größte Kurstadt Europas ist. Sie verfügt über 120 heiße Quellen, die in 21 Bädern genossen werden können. 10 davon sind Heilbäder.

Auf dem Weg zur Metro passieren wir das Denkmal für die Opfer der deutschen Besatzung und die Stephansbasilika, die größte Basilika Budapests, in der bis zu 8.500 Menschen Platz finden.
Sie wurde einst von Österreichern in Pest als Pfarrkirche St. Leopold unter dem Patronat des Heiligen Leopold von Österreich erbaut.

Von der Haltestelle Bajcsy-Zsilinszky út fahren wir mit der U-Bahn bis zur Haltestelle Széchenyi fürdő, in der Nähe des Széchenyi-Bades im Stadtwäldchen, dem größten seiner Art in Europa.
Das Stadtwäldchen ist ein Naherholungsgebiet, in dem sich zahlreiche Freizeit- und Unterhaltungseinrichtungen befinden. Neben dem Heilbad sind dies die Körhinta, ein kulturell bedeutendes und aufwendig restauriertes Karussell, der zoologisch-botanische Garten, der Hauptstädtische Großzirkus, der Vergnügungspark, das Verkehrsmuseum, das Biodom (Pflanzen- und Tierhaus), die Eis- und Bootsbahn, das Ethnographische Museum, die Burg Vajdahunyad und eine Vielzahl kleinerer Sehenswürdigkeiten.

Die Burg Vajdahunyad wurde anlässlich der Millennium Ausstellung 1896 erbaut. Sie diente als Ausstellungsgebäude für historisch wertvolle Kunstgegenstände. Heute beherbergt es das Landwirtschaftsmuseum.

Das Denkmal von Georg Kastrioti Scanderbeg erinnert an den Kampf für ein unabhängiges Albanien gegen die Türken. Scanderbeg verteidigte das Fürstentum Kastrioti gegen die Osmanen. Er diente zunächst dem Osmanischen Reich, dann der Republik Venedig und schließlich dem Königreich Neapel. Heute gilt er als albanischer Nationalheld.

Zum Stadtwäldchen gehört auch der Heldenplatz mit seinen Statuen und Denkmälern. Eingerahmt wird er von der Budapester Kunsthalle und dem Museum der Bildenden Künste.

Zurück im Zentrum von Budapest machen wir eine kurze Pause im Café Gerbeaud, bevor wir durch die Váci utra, die bekannteste Einkaufsstraße Budapests, schlendern.

Wir wenden uns wieder der Donau zu, überqueren die Elisabethbrücke und genießen die Aussicht. Dann geht es weiter zur Freiheitsbrücke, die wir ebenfalls überqueren, um einen Eindruck von der Umgebung zu bekommen.

Die Markthalle, der Hauptzollplatz (Fővám tér), die Felsenkirche, die Freiheitsstatue, das Gellért Bad, die Technische Universität, die Corvinius Universität und das Kongresszentrum sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

Sehenswürdigkeiten, von denen wir uns einige am nächsten Tag genauer ansehen wollen.

Nach so vielen Eindrücken ist es Zeit für eine Stärkung. Mit der Metro fahren wir von der Bajcsy-Zsilinszky út 3 Stationen bis zur Vörösmarty utca. Von dort gehen wir am Budapester Puppentheater Bábszínház vorbei zum Kiraly 100 Gastro Corner.

Das rustikale Restaurant auf 3 Ebenen ist bekannt für seine ungarische Küche. Bei leckerem Gulasch und Krautwickel lassen wir den Abend ausklingen.


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