Trastevere, der Name bedeutet „Jenseits des Tiber“ und beschreibt somit bereits die Lage des Stadtviertels am westlichen Ufer des Tiber. Enge verwinkelte Gassen und kaum Autoverkehr sind die typischen Merkmale diese Viertels, die es für Touristen besonders attraktiv machen. Torbögen, Sackgassen, verwinkelte Wohnhäuser bilden hübsche Fotomotive, von denen es hier unzählige gibt.
Die Hohe Dichte an Kirchen weist darauf hin, dass es hier schon immer um ein dichtbebautes Wohngebiet handelte.

Wir erreichen Trastevere über die Ponte Fabricio, die Tiberinsel und die Ponte Cestio. Dort halten wir uns links und erreichen durch malerische Gassen
Hier sehen Sie das 4k UltraHD Video
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSanta Cecilia in Trastevere
Die heilige Cäcilia, Schutzheilige der Musik, starb hier den Märtyrertod. Erst versuchte man sie zu verbrühen, als dies misslang wurde sie enthauptet. Später errichtete man diese Kirche, in der sie bestattet wurde.

Vorbei am Ministero della Pubblica Istruzione (Bildungsministerium)

erreichen wir
Santa Maria in Trastevere
und die die gleichnamige Piazza. Der Platz bildet das eigentliche Zentrum von Trastevere. Musikanten, Maler und Verkäufer versammeln sich hier auf dem von Restaurants gesäumten Platz, der unweigerlich die Touristen anzieht.

Doch nicht nur hier auch in den umliegenden Gassen reihen sich Restaurants, Bars und Osterias aneinander.

Vorbei an der Porta Septimiana spazieren wir zur Fontanone di Ponte Sisto an der Piazza Trilussa. Wir verlassen Trastevere vorläufig, kehren am Abend mit Dario Andreucci, der als Fremdenführer für „Mind the Guide“ arbeitet wieder zurück.

Er sieht dass die Kirche San Benedetto in Piscinula gerade geöffnet ist und führt uns hinein.
Die Kirche wurde im 11 Jahrhundert auf den Grundmauern des Wohnhauses des Hl. Benedikt errichtet. Benedikt lebte im 6. Jahrhundert n. Chr. Im hinteren Teil der Kirche sind Archäologen auf seine Zelle, in der er lebte gestoßen.

Die mittelalterliche Kirche vermittelt einen sehr guten Eindruck über die damalige Bauweise, als die ersten dreischiffigen Basiliken errichtet wurden. Der Kirchenboden ist mit wunderschönen Kosmaten (Marmordekorationen) geschmückt.Auf dem Weg zur Piazza Santa Maria macht er uns auch auf das
Convento Dei SS. Quaranta
aufmerksam. Es wurde im 18. Jahrhundert errichtet und diente als Hospitz für Arme und Bedürftige. Es ist 40 Märtyrern und Pasquale Baylón, einem spanischen Priester gewidmet.
Wir beobachten eine Weile das Treiben auf der Piazza dei Santa Maria, bevor wir uns auf den Weg ins Hotel machen, wobei wir an der „Bar San Calisto“, einem Treffpunkt für Schriftsteller und Intellektuellen vorbei kommen.
Buchen Sie Ihr Hotel in Rom gleich hier
Bitte lesen Sie weiter > Mercato di Porta Portese
Text, Fotos und Video: Copyright © myVideoMedia