Lienz, die wichtigste Stadt Osttirols liegt im breiten Mündungstal der Isel in die Drau liegt.
Bereits um 2.200 v. Chr. wurde die Region besiedelt, später ließen sich hier die Kelten nieder. Einen ersten großen Aufschwung erlebte die Region, als die Römer die Nordgrenze entlang der Donau durch den Limes gesichert hatten.
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Mehr InformationenDas heutige Lienz hat einen weit ausladenden Hauptplatz, auf dem man gemütlich vor Restaurants oder Eisdielen sitzen und das Treiben beobachten kann.

Die einstige Liebburg aus dem 17. Jahrhundert wurde zum Rathaus umgebaut.

Den Abschluss des Platzes bildet das Antoniuskirchl, heute eine orthodoxe Kirche für die nach dem Krieg in Lienz verbliebenen Kosaken ist.
Die Kosaken haben ein unwürdiges Schicksal erfahren, als sie nach dem Krieg, in dem sie auf deutscher Seite kämpften, trotz gegenteiliger Zusage, von den Briten an die Sowjets ausgeliefert wurden.

Daraufhin fanden ungefähr 3.000 Menschen den Tod, viele zogen den Selbstmord vor. Säuglinge wurden von ihren Müttern in die reißende Drau geworfen, bevor die Mütter folgten. Fast alle Überlebenden wurden nach Sibirien deportiert. Ein kleiner Kosakenfriedhof erinnert an diese fürchterlichen Tage.

In der Kärntner Straße halten wir kurz vor Tirols ältestem bemalten Bildstock aus dem 14. Jahrhundert.
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