Die Wu Schlucht – 巫峽- ist die zweite der drei Schluchten auf unserer Jangtse Flusskreuzfahrt zwischen Badong und Wushan.
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Mehr InformationenNach dem Ausflug auf dem Shennong Fluß können wir wieder die Naturschönheiten des Jangtse bewundern, aber auch die Schwierigkeiten sehen, unter denen die einheimische Bevölkerung ihr Dasein fristet.
Im Drei-Schluchten-Gebiet gibt es traditionellerweise nur die Möglichkeiten, entweder durch Landwirtschaft, durch Fischerei oder durch Kohlebergbau zu überleben.

Die Kohleschächte befinden sich oft hoch in den Berghängen, und man kann überall die an den Hängen liegenden Kohlehalden sehen.
Es ist sicherlich extrem anstrengend und gefährlich, in mühevoller Handarbeit Kohle abzubauen. Die Landwirtschaft hat es nicht viel besser. Oft liegen die Felder bis zu 1.000 m hoch in den Hängen. In der Trockenzeit wird das Wasser zu Fuss vom Fluss herauf transportiert.

Die Fischerei wiederum leidet unter den Umstellungsverhältnissen durch den Dammbau. Die Regierung unternimmt heftige Anstrengungen, in den Metropolen der Region, zum Beispiel in Chongqing, Ersatzarbeitsplätze zu schaffen. Tourismus, vor allem der chinesische, spielt dabei eine wichtige Rolle.
Die steilen Berghänge sind immer wieder durch große Höhlen unterbrochen wie die Wind Bags-Höhle, von der man glaubte, der Wind käme aus ihr. Sie enthielt einst Särge, die während der Kulturrevolution zerstört wurden. Oder die “Seven caves”-Höhle, mit Inschriften von 700 Soldaten. Bald wird sie für immer im Wasser versinken.

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