Evora, im Herzen Portugals in der Region Alentejo gelegen, war bereits im Neolithikum besiedelt. Als die Römer das Land besiedelten, bauten sie in Evora aus.
Ein riesiges Viadukt, die Burg und der prächtige Diana – Tempel sind aus jener Zeit noch erhalten. Später erweiterten die Mauren die Burg und bauten eine Moschee.
Geraldo Geraldes, o Sem Pavor (= Gerald ohne Furcht) eroberte Évora für König Afonso Henriques. Endgültig vertrieben wurden die Mauren mit der Unterstützung des Ritterordens von Avis. Dieser macht Évora 1166 zu seinem anfänglichen Sitz und nennt sich auch Ritterorden Évora.
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Mehr InformationenZur Befestigung der Stadt wird eine, noch weitestgehend erhaltene, Mauer gebaut. Seit dem 12. Jahrhundert ließen sich Portugals Könige in Évora, das zu einem Zentrum des Humanismus aufblühte, krönen. 1973 wird die 1559 gegründete Universität wieder eröffnet, nachdem sie 1759 geschlossen wurde. Évora hatte nach der Angliederung an Spanien an Einfluss verloren.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Kathedrale Sé, der ehemalige Königssitz Paço dos Condes de Basto und das Beinhaus Capela dos Ossos.
Seit 1986 zählt Évora zum Weltkulturerbe der UNECO.
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