Eine Besichtigung des Alcazar von Toledo gehört zu jedem Toledo Besuch. Auf der Suche nach dem Eingang kommen wir zuerst zum Eingang der Bibliothek. Es ist die Regionalbibliothek von Kastilien-La Mancha.

Der Eingang zum Alcazar von Toledo ist auf der gegenüberliegenden Seite in der Calle de la Paz. Also umrunden wir das riesige Gebäude weiter.

Das Wappen der Habsburger, das Karl V. eingeführt hatte, prangt überall, auch auf städtischen Bussen.

Endlich haben wir den Eingang gefunden. Wir befinden uns unter dem Alcazar von Toledo. In einer riesigen Halle sind noch die Reste aus der Römerzeit zu sehen.
Bereits die Römer hatten hier auf dem höchsten Punkt der Stadt ein Heerlager errichtet. Im felsigen Untergrund haben sie eine Zisterne für 28.000 Liter Wasser angelegt.

Karl V baute hier den Alcazar von Toledo, der eine Mischung aus Festung und Palast ist. Er symbolisiert seinen imperialen Anspruch, zeigt aber auch, dass sein Denken von all den Kämpfen geprägt war, die sein Leben bestimmten.
Der Alcazar von Toledo wurde im spanischen Bürgerkrieg stark beschädigt und teilweise zerstört. Nach dem 2. Weltkrieg erfolgte der Wiederaufbau, wobei in erster Linie die Architektur wiederhergestellt wurde.
Die meisten Räume sind schmucklos und beherbergen heute das spanische Armeemuseum. Der Prunk und der Glanz vergangener Zeiten wurde unwiederbringlich zerstört.
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Mehr InformationenEine riesige Terrasse gibt den Blick frei in das ferne Umland.

Der doppelstöckige Arkadenhof im Zentrum des Gebäudes beherbergt in der Mitte eine Statue von Karl V.
Der Innenhof zählt zu den schönsten der Spätrenaissance. Ein mächtiger Treppenaufgang führt ins Innere des Gebäudes.

Neben vielen Waffen und Rüstungen ist ein Modell einer Stadt mit unzähligen Bastionen aus Silber und Gold zu sehen.
3300 silberne Modelle von Menschen ergänzen die Miniaturwelt. Es diente dem jungen Karl V. zum Studium von Kampfsituationen.

Aber auch andere militärische Utensilien und Souvenirs aus allen Teilen der Welt sind ausgestellt.

Unter all diesen Souvenirs sticht das Zelt in der Hofburgkapelle zu besonders hervor. Das Indo-portugisische Zelt ist als „Zelt von Karl V“ bekannt. Es gehörte einst Admiral Martim Alfonso de Sousa, der 1541 zum Gouverneur des portugiesischen Staates Indien ernannt wurde.
1935 kam es als Eigentum der Alten Heiligen Bruderschaft von Toledo ins Armee-Museum.
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