Morgens um 7 Uhr landen wir in Taschkent. Wir sind um 5.45 Uhr in Bischkek gestartet.

Usbekistan ist nun das dritte Land, auf unserer Reise durch Zentralasien. Nach der abenteuerlichen Reise durch Tadschikistan und der atemberaubenden Natur von Kirgisistan möchten wir nun die Kultur der Seidenstraße kennenzulernen.
Sirojiddin Hujamuratov von Registon Travel und der Fahrer Shamil holen uns vom Flughafen ab. Wir haben Sirojiddin im Frühjahr in Berlin auf der ITB getroffen und er hat uns ein sehr attraktives Angebot gemacht, so dass wir uns entschlossen haben, auch nach Usbekistan zu reisen.
Zunächst fahren wir ins Hotel um unser Gepäck abzustellen. Wir sind im Hotel Arien Plaza untergebracht. Ein komfortables Hotel, das alles bietet, was man benötigt.

Am letzten Tag unseres Aufenthalts in Usbekistan übernachten wir noch einmal hier. Es bereitete auch kein Problem um 3 Uhr morgens einen Kaffee zu bekommen, da wir einen sehr frühen Flug gebucht haben. Wir können nur bestätigen, dass alles sehr sauber ist und das Personal sehr freundlich.
Zunächst haben wir aber das Problem, dass wir Geld benötigen. Wir fahren über die Usman Nasir Street, die Shota Rustaveli Street und die Shakhrisabz Street ins Zentrum von Taschkent. Im Uzbekistan Hotel gibt es einen Geldautomat (ATM). Leider ist er leer.
Über die Amir Temur Avenue geht es weiter zum Radisson Blu Hotel, Taschkent. Hier werden wir fündig und können Dollar abheben. Damit haben wir noch immer keine usbekischen So`m.
Hier sehen Sie das 4K UHD Video
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Mehr InformationenNun klärt uns Sirojiddin auf. Zum Zeitpunkt unseres Aufenthaltes ( September 2017 ) liegt der offizielle Kurs ungefähr bei 4000 So`m für € 1.-. Auf dem Schwarzmarkt erhält man ca. 7000 So’m, was natürlich nicht erlaubt ist. Da die Inflationsrate ungefähr bei 70% liegt, ist es nicht ratsam direkt sehr viel Geld umzutauschen. Also schlägt er uns vor, immer nur $ 100.- bei ihm einzuwechseln. Sobald das Geld aufgebraucht ist, wechseln wir die nächsten € 100.-.
Jedes Mal bekommt man ein dickes Bündel an Scheinen. Wir haben später Frauen in einem Restaurant beobachtet, die ein ungefähr 5cm dickes Geldbündel bei sich hatten. Dies ist hier normal. Geld bewahrt man üblicherweise auch nicht in einer Geldbörse auf, sondern in einer Plastiktüte.

Als das erledigt ist, fahren wir wieder zurück zum Uzbekistan Hotel, wo wir unsere Fremdenführerin Nargiz abholen, die uns den Rest des Tages begleiten wird. Diverse Führungen an diesem Tag werden in zwei weiteren Videos gezeigt.
Doch zunächst fahren wir wieder die Usman Nasir Street zurück und biegen in die Bobur Street ein. Über die Furqat Street, die Abdulla Kadiry Street und die Karasaray Street erreichen wir die Altstadt und besuchen anschließend die Hasrati Imam Mosque.

In der Little Ring Road besichtigen wir die Weiße Moschee und das Erdbeben und Mut Denkmal, Monument Muzhestva, das an das verheerende Erdbeben von 1966 erinnert, siehe Altstadt, Moscheen und Erdbeben Denkmal in Taschkent.

Anschließend machen wir eine Mittagspause im berühmten Plov Center in der Guards Colonel Khodjaev Street.

Es ist ein riesiges Restaurant, in dem in gewaltigen Bottichen Plov, das Nationalgericht aus Reis, Karotten, Zwiebeln und Fleisch gekocht wird. Ein Teller kostet 10.000.- So’m, ungefähr € 1,50.

Nach der Mittagspause fahren wir zum Monument of Victims of Repressions, das den Opfern aus sowjetischer Zeit gewidmet ist.
Hier müssen wir aber erkennen, dass wir unseren Reisetermin sehr unglücklich gewählt haben. Es ist der 30.08. und am 1. September wird der Unabhängigkeitstag gefeiert. Es werden eine Reihe ausländischer Delegationen erwartet.
Weite Bereiche der Innenstadt sind abgeriegelt und man erwartet den Präsidenten, der sich über den ordnungsgemäßen Zustand der Anlagen persönlich ein Bild machen möchten.

Ein usbekisches Paar kommt mit uns ins Gespräch und sie bieten uns an mit ihnen an den Feierlichkeiten teilzunehmen, da sie Eintrittskarten haben. Leider sind wir zu diesem Zeitpunkt aber bereits in Khiva. Wir fahren noch weiter zum Unabhängigkeitsplatz, in das Regierungsviertel, aber auch da ist alles abgesperrt.

Deshalb fahre nie kurz vor dem Unabhängigkeitstag für eine Besichtigungstour nach Taschkent.
Abschließend besuchen wir noch das Museum für Angewandte Kunst, den Chorsu Basar, bevor wir in der Roofbar des Uzbekistan Hotels den Ausblick in alle Richtungen genießen. Auch diese Stationen haben wir in einem eigenen Video festgehalten, siehe Museum, Chorsu Basar, Theater und Roof Bar in Taschkent.
Bitte lesen Sie weiter > Altstadt, Moscheen und Erdbeben Denkmal in Taschkent
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