Während wir von Taschkent nach Xiva geflogen sind und bereits zwei Tage die Stadt erkundet haben, ist unser Fahrer Shamil die 1000 km lange Strecke mit dem Auto gefahren. So steht er heute morgen wieder bereit um uns nach Bukhara zu fahren.

Ein letzter Blick auf die Stadtmauern, dann fahren wir Richtung Urganch, das wir aber links liegen lassen. Nach der Überquerung des Amudarja geht es weiter zur Festung Ayaz Kala.
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Mehr InformationenDie Festung Ayaz Kala liegt am rechten Ufer des Amudarja, ungefähr 40 km nordöstlich der Stadt Beruniy, das in antiken Zeiten Kath hieß. Eigentlich sind es drei Festungen, wobei die Größte auf der Spitze eine Hügels liegt.
Ursprünglich mächtige Lehmmauern umspannen diesen. Heute ist die Festung dem Verfall preisgegeben. Erosion durch das Wetter und Touristen machen dem Gemäuer zu schaffen. Die oberste Festung stammt aus dem 4. Jahrhundert vor Chr.

Es war eine sogenannte Fluchtburg mit großem unverbautem Innenhof und diente dem Schutz vor marodierenden Nomaden. Bei Gefahr konnte sich die Bevölkerung mitsamt ihren Tieren in die Festung zurückziehen.

Seit etwa 1300 Jahren sind die Festungen unbewohnt. In jener Zeit war die umgebende Landschaft noch Sumpfgebiet und grünes Weideland. Mit dem Austrocknen des Aralsees verwandelte sich das umgebende Land in Wüste.

Sirojiddin von Registon Travel will an diesem Tag besonders hoch hinaus.
Die Wüste mag hier zwar sehr trocken sein, dennoch reichen die spärlichen Pflanzen um vereinzelt kleine Kamelherden zu ernähren.

Zwischen den trockenen Sträuchern laufen immer wieder kleine Eidechsen umher.

Auf einem kleinen vorgelagerten Hügel liegt eine weitere kleinere Festung. Sie stammt aus dem 7. Jahrhundert n. Chr.

In der Ebene davor befinden sich die Reste einer dritten Festung, von der aber kaum noch etwas zu sehen ist.

Auf halber Höhe wurde ein kleines Jurtendorf errichtet, in dem man auch übernachten kann.
Die Reise geht weiter > Durch die Kyzylkum Wüste
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