Das Grabmal des Kaisers Khai Dinh liegt an den Hängen des Chau Chu Berges, ca. 10 km südwestlich vom Stadtzentrum von Hue.

Khai Dinh war der zwölfte Kaiser der Nguyen Dynastie und Vietnams vorletzter Kaiser. Er regierte von 1916 bis 1925. Er war beim Volk nicht sehr beliebt, da er als Marionette der Franzosen galt und vor allem an seinem Wohlstand interessiert war.
In der Volksgunst sank sein Ansehen dramatisch, als er für den Bau und die prunkvolle Ausstattung der Grabstätte die Steuern der Bauern um 30% erhöhte.

Nach seiner Thronbesteigung wählte Khai Dinh den Berghang mit einem schönem Ausblick über das Land als „Heimat in der anderen Welt“.
Der Bau wurde 1920 begonnen und 11 Jahre später von seinem Sohn Bao Dai, dem letzten Kaiser der vietnamesischen Nguyen-Dynastie, vollendet.
Das Grabmal des Kaisers Khai Dinh orientiert sich, ebenso wie das Grabmal von Tu Duc, an den chinesischen Ming-Gräbern. Der Bau ist Mischung von verschiedenen Architekturstilen, mit vielen vietnamesischen und französischen Elementen. Gleichzeitig dokumentiert er die hochmütige Art dieses Königs.
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Mehr InformationenÜber eine steile Treppe erreicht man den Ehrenhof, auf dem man wieder einige Mandarin-Statuen ein Pferd und einen Elefanten findet. Davor erhebt sich der Stelen-Pavillon.

Über weitere seitlich geführte Treppen erreicht man den Grabtempel. Prunkvoll ausgeschmückt thront eine Statue des Herrschers über dem Grab.

In Nebenräumen wird wertvolles Porzellan, chinesische Vasen und Bilder aus dem Leben des Kaisers ausgestellt.
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schöne aufnahmen ein lob dem Fotografen
Vielen Dank, es freut uns, dass es gefällt.