Die Altstadt von Riga ist im Westen von der Düna begrenzt, die anderen drei Seiten vom Stadtkanal, dem Pilsetas Kanals, der im Mittelalter als Burggraben diente. Vermutlich handelt es sich hier um einen ehemaligen Seitenarm der Düna, bevor der Kanal für Verteidigungszwecke ausgebaut wurde.

Wir gehen zur Lettischen Nationaloper, wo wir ein Anlegestelle für kleine Ausflugsboote gesehen haben, denn eine Kanaltour in Riga wollen wir uns nicht entgehen lassen.

Rasch besteigen wir eines der Boote, das sich gerade für die Abfahrt bereit macht. Bereits nach wenigen Metern geht es in die Unterwelt. Der Kanal führt direkt unter dem Einkaufszentrum Stockmann hindurch. Danach geht es an den Markthallen entlang zur Düna.
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Mehr InformationenZur rechten Hand ist der Busbahnhof, von dem aus wir in den nächsten Tagen weiterreisen werden.
Noch einmal unterqueren wir einige Brücken, dann erreichen wir den Fluss Düna. Ein Stehbrettfahrer dreht hier seine Runden.

Die Fahrt geht flussabwärts, vorbei am Zentrum. Noch einmal können wir den Panoramablick auf die Stadt genießen.
Sogar ein Wikingerschiff kreuzt unseren Kurs.

Nach der Vansu Brücke kommt zur rechten Hand das Kreuzfahrt-Terminal. Als wir es passieren liegt aber gerade kein Schiff vor Anker.
Wir umrunden die Anlegestelle und sind nun im Hafen für Sportboote. Restaurants und kleine Bars zeigen, dass es sich hier auch um ein Ausflugsziel handelt.

Das Boot biegt wieder in den Stadtkanal ein. Er schlängelt sich durch eine wunderschöne Parklandschaft. Vorbei am Nationaltheater fährt das Boot in Richtung Süden.
In westlicher Richtung am Rande der Parks befinden sich eine Reihe von Botschaften, weshalb man auch vom Diplomatenviertel spricht. Im Vorbeifahren sehen wir das Freiheitsdenkmal, das wir noch besuchen wollen.

Als die Nationaloper in Sichtweite ist, wissen wir, dass sich unsere Fahrt dem Ende zu neigt.

Von der Anlegestelle ist es nicht weit bis zum Freiheitsdenkmal. Hier schauen wir eine Zeitlang dem perfekten Patrouillieren der Gardesoldaten zu.

Danach gehen wir noch einige Meter die Brivibas iela entlang bis zur russisch orthodoxen Kathedrale, in die wir noch einen Blick werfen.
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