Im Königspalast sind wir bereits am Eingang angenehm überrascht keinen so großen Trubel im Grand Palace in Bangkok vorzufinden. Hier fühlen wir uns an alte Zeiten erinnert, als in Asien noch nicht ein so großer Touristenandrang herrschte. Man kann die Besichtigung hier noch mit Muse machen und fühlt sich nicht gestresst.

Gleich am Eingang fällt die Pflanzenvielfalt auf. Der Palast ist auch bekannt für seine botanischen Gärten.

Nachdem die Franzosen 1863 das Protektorat über Kambodscha übernahmen verlegte König Norodom die Hauptstadt von Oudong nach Phnom Penh. Gleichzeitig wurde mit dem Bau des Königspalastes begonnen.
Der Bau wurde an den Grand Palace in Bangkok angelehnt. Überragt wird er von der Thronhalle. Rechts dahinter liegen die Privatbereiche der königlichen Familie, die für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Dem Palast angeschlossen ist ein eigener königlicher Tempel, die silberne Pagode.
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Mehr InformationenKönigspalast
Am Eingang rechts befindet sich der Moonlight Pavillon. Der offene Pavillon mit einem Balkon wurde direkt an die Palastmauer gebaut.

Vom Balkon nimmt der König die Paraden ab. Außerdem werden hier Tänze veranstaltet oder auch Bankette abgehalten.
Der Thronsaal ist das mächtigste Gebäude auf dem Gelände und mit drei Türmen abgeschlossen.

Leider ist in der Halle Filmen und Fotografieren strengstens verboten. Der Thron ist im traditionellen kambodschanischen Khmer-Stil entworfen.

Links daneben befindet sich ein kleiner Pavillon, der als eine Art Schatzkammer fungiert. In ihm werden die königlichen Insignien, Kleider des Königs und der Königin und wertvolle Dekorgegenstände verwahrt. Außerdem kann man noch Tongefäße aus der Khmer Zeit vor Angkor besichtigen.

Neben einer Reihe weiterer Gebäude sticht eines besonders hervor, der Pavillon Napoleons. Diese Gebäude wurde einst von den Franzosen gestiftet und wurde aus Eisen gefertigt. Zur Zeit wird es gerade renoviert, da es bereits baufällig geworden war.

Dennoch gelingt uns ein Blick hinter die Gerüstverkleidung. Ein wahrhaft beeindruckendes, prächtiges Gebäude mit filigranen Balkonen, Streben und Geländern.

Silberpagode
Der volle Name der Silberpagode lautet Preah Vihear Preah Keo Morakot, wird üblicherweise aber nur kurz Wat Preah Keo („Temple of the Emerald Buddha“) genannt. Man erreicht die Silberpagode über einen Durchgang in der linken Seite des Palastes.

Der Haupttempel wurde von König Sihanouk mit 5000 Silber Fliesen bedeckt, daher stammt der Name. Leider war auch hier photographieren und filmen verboten.

Auf dem Gelände befindet sich noch ein Pavillon der als Bibliothek dient und verschieden Stupas.

In einer Halle auf dem Weg zum Ausgang sind eine Reihe von Transportmitteln und Zubehör ausgestellt. Dazu zählen Sänften und fahrbare Throne. Bemerkenswert ist eine prunkvolle Treppe zum Besteigen eines Elefanten und das königliche Drachenboot.

Angetan von der angenehmen Atmosphäre, dem wunderschönen Ambiente und den Kostbarkeiten verlassen wir den Palast mit wertvollen Eindrücken bereichert.
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