Schon um 7.00 Uhr morgens müssen wir unser Hotel verlassen, da um 7.30 unser Speedboat nach Siem Reap ablegt. Die Fahrt wird 7 Stunden dauern.
Doch zuerst passieren wir mit den Tuk-Tuk die Stätten, die wir bereits die letzten Tage sahen. Wir sehen noch ein letztes Mal den Königspalast und kommen bei der indischen Hochzeit vorbei, die bereits am Vortag zugange war. Schließlich erreichen wir den Pier, an dem das Schnellboot bereits wartet.

Wir fahren den Tonle Sap River, einen Nebenfluss des Mekong, entlang. Über die Chroy Changvar II Brücke strömen die Menschen zur Arbeit.
Entlang des Flusses sehen wir eine Reihe von schwimmenden Häusern die von Fischern bewohnt werden. Am Ufer fallen uns eine Reihe von Moscheen auf. Vor und nach der Prek Pnov Brücke passieren wir eine schwimmende Stadt.

Die Architektur der Häuser nimmt immer mehr die typische Bauform an, die uns die nächsten Stunden begleiten wird.
Die Häuser sind auf hohen Pfählen erbaut, sodass man den Höchststand des Wassers in der Regenzeit gut abschätzen kann. Danach nimmt die Landschaft ländliche Formen an.

Bauern, die sich um ihr Vieh kümmern oder Kinder die spielen, bestimmen das urbanen Leben, das sich unter eine grün wuchernde Vegetation mischt. Zahlreiche buddhistische Tempel und Moscheen zieren die Landschaft.

Als wir die Tiefebene des Tonle Sap Sees erreichen, teilt sich der Fluss in immer mehr Kanäle und Seitenarme auf. Die Fauna entwickelt immer skurrilere Formen und gleicht streckenweise eher einem Dschungel.
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Mehr InformationenAb und zu setze eine Fähre über den Fluss oder begegnet uns ein Kreuzfahrtschiff. Zahlreiche Fischer gehen auf dem Fluss ihrem Gewerbe nach. Wir erkennen, dass hier die Menschen nicht nur vom Fluss leben, sondern auch mit dem Fluss. Der ständig sich wechselnde Wasserspiegel erfordert von den Menschen die Bereitschaft sich ständig neuen Bedingungen anzupassen.

Auch für unseren Bootsführer ist es keine ganz einfache Aufgabe, das Schnellboot sicher ans Ziel zu bringen.
Sandbänke verlagern sich ständig und mit hoher Geschwindigkeit auf eine aufzulaufen könnte böse enden. Wir haben es uns auf dem Dach des Bootes bequem gemacht, sodass wir einen freien Blick haben und die Landschaft gut genießen können.

Als wir wieder eine riesige schwimmende Stadt passieren, wissen wir, dass wir in der Nähe von Krong Kampong Chhnang sind, und damit ungefähr die Hälfte der Fahrtstrecke noch vor uns liegt.

Bitte lesen Sie weiter > Mit dem Speedboot von Phnom Penh nach Siem Reap – Teil 2
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