Auch wenn das Wetter für einen Frühlingstag sehr wechselhaft war, ließen wir es uns nicht nehmen weitere Sehenswürdigkeiten von Barcelona zu erkunden.
Palau Nacional – Palacio Nacional – MNAC
Der Palau Nacional (katalanisch für Nationalpalast) liegt zu Füßen des Montjuic in der Nähe des Olympiastadions. Entworfen von Eugenio Cendoya und Enric Cata, wurde das Gebäude 1929 für die Weltausstellung in Barcelona fertiggestellt. Mit den vielen Kuppeln und Türmen erinnert es an ein Schloss.

Seit 1934 beherbergt er das Katalanische Kunstmuseum, Museu Nacional d’Art de Catalunya, kurz NMAC. Das Museum ist das größte Museum in Katalonien und beinhaltet eine der bedeutendsten Sammlungen der Romanik. Die Basis für die Kunstsammlung der Romanik bilden Fresken aus kleinen Kirchen in den Pyrenäen. Vervollständigt wird sie durch Werke der Gotik, des Barock, der Renaissance und der Moderne.
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Mehr InformationenWir sind an diesem Tag nicht hier um die Kunst zu genießen, sondern den wunderschönen Ausblick auf die Placa España, die Stierkampfarena, die beiden venezianischen Türme, den Font Màgica (magischer Springbrunnen) und die vier Säulen, die als Symbol für die vier Balken auf der Katalanischen Flagge gelten.

Die Stimmung auf den Treppen vor dem MNAC ist entspannt und viele Menschen genießen die Stimmung oder Essen und Trinken eine Kleinigkeit. Zwischenzeitlich spielen Straßenmusikanten und übertönen den Rest des Großstadtlärms, der hier oben aber nur als entferntes Grundrauschen wahrnehmbar ist.
Olympische Wettkampfstätten in Barcelona
Ein wesentlicher Teil der Olympiade 1992 wurde hier auf dem Montjuïc, dem Hausberg Barcelonas veranstaltet. Die Olympiade stand unter dem Motto der kurzen Wege. Die meisten der Wettkämpfe fanden im Umkreis von 5 km statt.
Das markanteste Bauwerk ist das große Stadion mit seiner neoklassizistischen Fassade, in dem neben den Leichtathletikwettbewerben die Eröffnungs- und Abschlussfeier stattfand.

Herausragend, wegen seines futuristischen Erscheinungsbildes, ist aber der 136 m hohe Fernmeldeturm der spanischen Telefongesellschaft Telefonica, der Torre di Calatrava.

Ins Auge sticht auch der Palau Sant Jordi mit seinem Kuppeldach, der für die Turnwettkämpfe und Volleyball diente.

Außerdem fanden hier auf dem Montjuïc die Wettbewerbe im Ringen, Fechten, Gewichtheben, Rhythmische Sportgymnastik, die Schwimmwettbewerbe und die Bewerbe im Turmspringen und Wasserball statt.
Ein weiter Wettkampfort in Barcelona ist der Parc de Mar mit dem olympischen Segelhafen. Die Wettbewerbe fanden in den Gewässern direkt vor Barcelona statt.

Für die Olympiade wurde der gesamte Strandbereich neu gestaltet, was für den Tourismus Barcelonas nach den Spielen sehr förderlich war.
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