Zweieinhalb Stunden nach unserer Abfahrt aus Jyrgalan erreichen wir das 180km entfernte Tscholponata.
Wir beginnen unsere Entdeckungtour mit einem Besuch des multifunktionalen Freilichtmuseums Ruh Ordo.

Freilichtmuseum Ruh Ordo
Auf dem Gelände wurden fünf Kapellen errichtet. Jede von ihnen symbolisiert eine Religion: Islam, Katholisch, Christlich Orthodox, Buddhismus und Judentum.
Die Kapellen sollen für den Frieden stehen und andeuten, dass alle Religionen nur einen gemeinsamen Gott haben.

Die Anlage steht im Zeichen des weltbekannten kirgisischen Schriftstellers Tschingis Aitmatow. Neben seinen Romanfiguren schmücken eine Unzahl schön gestalteter Skulpturen von echten und von mythischen Personen die Rasenflächen zwischen diversen Hallen.
Daneben werden eine Unzahl Gegenstände der kirgisischen Kultur gezeigt. Aitmatow ist lebenslang für eine friedensliebende naturverbundene Kultur eingetreten. Eine der Hallen ist seinem Werk gewidmet.

Am Ufer wurde ein Steg mit 4 Plattformen gebaut, die die 4 Jahreszeiten und die 4 Richtungen eines Kompass symbolisieren.

Es gibt aber auch eine Halle die sich unserem Verständnis entzieht. In ihr ist ein großer leerer Pool. Abends ist das Gelände schön illuminiert. Es wird aber auch als Konzert und Veranstaltungsgelände genutzt. Die gesamte Anlage vermittelt künstlerischen Charme und ist sehr gepflegt.
Nach unserem Rundgang fahren wir zum westlichen Ufer der Bucht nahe eines Badestrandes und starten mit der Drohne einen Rundflug.

Drohnenflug über die Bucht
Neben dem Zentrum mit dem Freilichtmuseum Ruh Ordo können wir auch das Stadion der World Nomad Games sehr gut erkennen.
Hier sehen Sie das 4K UHD Video
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Mehr InformationenHerrliche Badestrände und Dünenlandschaften schlängeln sich am Ufer des Yssyköl entlang. Herrlich, fast schon gemalt erscheinen die Farbschattierungen des Wasser in Ufernähe.
Überall herrscht reges leben und manche Strandbesucher lassen sich von Motorbooten mit Fallschirmen in die Luft ziehen.

Petroglyphen von Tscholponata

Ein weiteres Highlight in Tscholponata sind die zahlreichen Felder mit Petroglyphen, die sich zwischen der Ortschaft und den Bergen hinziehen. Wir besuchen eines dieser Felder.
Die rund 2000 Felszeichnungen werden den Skythen zugeschrieben, die diese Zeichnungen zwischen 8.Jahrhundert und 3. Jahrhundert vor Christus geschaffen zu haben. Neben Felszeichnungen gibt es hier aber auch Steinkreise, Gräber, Mauerreste und Skulpturen.

Über die ehemalige Landebahn des sowjetischen Flughafens verlassen wir Tscholponata.
Bitte lesen Sie weiter > Von Tscholponata nach Bischkek
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Soundtracks im Video:
- Love Will Open Your Heart_ Dance Mix by J.Lang (c) copyright 2010 Licensed under a Creative Commons Attribution (3.0) license. http://dig.ccmixter.org/files/djlang59/28153 Ft: Machines_In _Transit, Alexandra Hamnede
- The Sky by Zajman (c) copyright 2015
Licensed under a Creative Commons Attribution (3.0) license. http://dig.ccmixter.org/files/Zajman/52308 Ft: MissJudged - Permafrost Cubique. Will You Face Me? by Kaer Trouz (c) copyright 2009 Licensed under a Creative Commons Attribution (3.0) license. http://dig.ccmixter.org/files/Kaer_Trouz/23875 Ft: The White Cube
Hinweis: Unsere Reise wurde in Zusammenarbeit mit Discover Kyrgyzstan organisiert und durch die Unterstützung der United States Agency for International Development (USAID) ermöglicht. Alle Meinungen sind unsere eigenen.
Text, Fotos und Video: Copyright © myVideoMedia