Khoja Islam Minarett
An diesem Morgen gehen wir zuerst zum Khoja Islam Minarett, dem mit 57 m höchsten Minarett der Stadt. Vorsichtshalber nehmen wir unser Stativ mit der großen Kamera, die zusammen 15 kg wiegen, mit. Dies ist keine gute Entscheidung wie sich rasch zeigt.

Am Fuß des Minaretts beginnt der Aufstieg über eine schmale, ca. 8 m hohe Holztreppe, bevor es in das Innere des Minaretts geht. Danach wird der Aufstieg auch nicht breiter, dafür aber die einzelnen Treppenstufen immer höher.

Es ist ein beschwerlicher Aufstieg mit dem Equipment. Oben stellen wir dann fest, dass es für das Stativ keinen vernünftigen Platz zum Aufstellen gibt. Außerdem sind die Fenster vergittert, so dass wir ohnehin nur die kleine Kamera verwenden können.

Dennoch freuen wir uns über den phänomenalen Ausblick über diese Stadt.
Die hellbraunen Lehmgebäude erinnern ständig daran, dass es sich um eine Oasenstadt in der 12. größten Wüste der Erde handelt. Unwillkürlich hält man Ausschau, ob nicht gerade eine Karawane der Seidenstraße eintrifft.
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Mehr InformationenBeim Anblick der vielen Medressen in der Stadt fällt einem unweigerlich Angkor Wat und der Untergang des Khmer Reiches in Kambodscha ein. Eine wesentliche Ursache des Untergangs des Khmer Reiches war die Tatsache, dass viel zu viele Ressourcen in die Tempel investiert wurden, so dass beim Auftreten von Naturkatastrophen keine Reserven für die wirtschaftende Bevölkerung vorhanden waren.
Hier fragt man sich, was passiert wäre, wenn nicht die Russen gekommen wären und die Sowjets nahezu alle Medressen geschlossen hätten. Auch hier sind nach unserer Ansicht nach zu viele Ressourcen für die Religion aufgewendet worden
Der Abstieg vom Khoja Islam Minarett ist ähnlich beschwerlich wie der Aufstieg.
Musik Museum
Wir beschließen das Musik Museum kurz zu besuchen, um eventuell Musik aus Xiva zu kaufen. Hier werden die traditionellen Musikinstrumente aus der Region gezeigt.

Außerdem werden die berühmtesten lokalen Musiker aus Xiva geehrt und deren Werke aufgezeigt.

Kunya-Ark Zitadelle

Noch einmal besuchen wir die Kunya-Ark Zitadelle und besteigen den Ayvan, eine zweigeschossige Terrasse, um auch von hier die Aussicht zu genießen. Sehr schön sind von hier aus auch die mächtigen Stadtmauern zu sehen.

Am Abend besuchen wir das Cafe Zarafshon, essen aber aufgrund der Temperaturen im Freien, auch wenn es Innen sehr schön gedeckt ist.
Die Reise geht weiter zur Festung Ayaz Kala
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