Der Frühling zeigt sich von seiner besten Seite und wir wandern am Ufer des Guadalquivir entlang. Von der Ferne bewundern wir die Puente del Alamillo, die erste Schrägseilbrücke der Welt ohne Rückverankerung. Sie wurde für die Expo 1992 entworfen.

Schon aus der Ferne fällt unser Blick auf den
Torre del Oro
Woher der Torre del Oro (Turm des Goldes) seinen Namen hat, ist nicht ganz klar. Ursprünglich hatte er ein helles Band von Fliesen im oberen Bereich, das in der Sonne golden glänzte. Andererseits wurde er im 16.Jahrhundert von der Silberflotte als Tresor benutzt, um das Gold und Silber zwischenzulagern, welches aus Übersee angelandet wurde.
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Mehr InformationenDer Turm wurde Anfang des 13. Jahrhunderts vom Gouverneur der in Marrakesch residierenden Almohaden erbaut. Er war Teil der Befestigungsanlagen, aber nicht Teil der Stadtmauer.
Er diente, zusammen mit dem Torre de la Fortaleza, als Anker für eine eiserne Kette, mit der man den Zugang zum Hafen abriegeln konnte. Dennoch wurde sie von Ramón de Bonifaz durchbrochen und ermöglichte damit Ferdinand III, Sevilla im Jahre 1248 einzunehmen.

Im Inneren befindet sich heute das Museo Naval de Sevilla, mit Schiffsmodellen, Bilder, Dokumenten und nautischen Instrumenten.

Von einer Plattform an der Spitze hat man eine wunderbaren Ausblick auf Sevilla und den Guadalquivir.

Plaza de Toros Real Maestranza de Caballería
ist eine ehemalige Stierkampfarena und heute eine Museum. Es war, nach Madrid, die zweitgrößte Stierkampfarena Spaniens. Aufgebaut wie ein ovales Amphitheater werden die obersten Ränge von kunstvoll gestalteten Arkaden umgeben. Die zierliche Form der Säulen verleiht der Arena eine gewisse Leichtigkeit.

Im Museum wird berühmter Mataderos gedacht. Gezeigt werden prunkvolle Kleidungen und Waffen, aber auch ihre Trainingsmöglichkeiten.

Natürlich werden auch berühmte Stiere „geehrt“. Ihre Köpfe wurde präpariert und an der Wand aufgehangen. Zum Rundgang gehört eine Kapelle, in der die Mataderos vor dem Kampf noch ein Gebet sprechen konnten, sowie die Stallungen.

Auf dem Weg zurück in die Stadt können wir noch eine Bilderausstellung von Sebastiao Salgado, einem brasilianischen sozialkritischen Fotografen und Fotoreporter, bewundern, welche auf einer Freifläche installiert worden ist.

On the way back to the city we pass a picture exhibition, installed on an open space. It shows works by Sebastião Salgado, a Brazilian sociocritical photographer and photojournalist.
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