Langsam aber sicher neigt sich unsere Zeit in Spanien ihrem Ende zu und so fahren wir zurück nach Madrid. Dort wollen wir aber noch die historische Halle im Bahnhof Atocha sehen.

Der Tag beginnt für uns mit einem Frühstück im Valinor Cafe, wo wir am Vorabend gerade noch rechtzeitig etwas zu essen bekommen haben. Mit dem Bus, der direkt vor dem Restaurant hält, fahren wir anschließend zum Bahnhof.

Danach geht es weiter mit dem RENFE Hochgeschwindigkeitszug, sodass wir eine halbe Stunde später in Madrid sind. Wir wollen keine großartige Besichtigungstour machen, deshalb haben wir uns in der Nähe des Bahnhofs Atocha, dem unser Interesse gilt, ein Hotel gesucht.

Unsere Wahl ist auf das Hotel Mediodia, auf der gegenüber liegenden Seite des Plaza Emperador Carlos V gefallen. Links daneben ist das Nationalmuseum für Kunst Reina Sofia. Rechts befindet sich das Ministerio de Agricultura y Pesca. Auch das Museo National del Prado, das Museo Thyssen-Bornemisza,der Real Jardin Botanico und der Parque del Retiro sind nur wenige Gehminuten entfernt.
Für Kunst- und Naturliebhaber ein idealer Ort zu nächtigen.

Von unserem Hotelzimmer aus haben wir einen prächtigen Ausblick auf den Vorplatz und die beiden gläsernen Aufzüge des Museums Reina Sofia. Hier sind eine Reihe von Restaurants zu finden, wovon wir eines am Abend zum Essen wählen.
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Mehr InformationenBahnhof Atocha
Doch vorher besichtigen wir den Bahnhof Atocha. Das mag merkwürdig klingen, da wir den Bahnhof bereits mehrfach genutzt und gesehen haben.
Der neue Bahnhof wurde 1992 in Betrieb genommen, worauf die alte Bahnhofhalle ihre Funktion verlor. Sie wurde in einen tropischen Palmengarten umgebaut. Dies wollen wir sehen.

Die riesige Halle mit einer Dachkonstruktion aus Gusseisen und Glas wurde 1892 vom Architekten Alberto de Palacio y Elissague erbaut und 1992 vom Architekt José Rafael Moneo umgestaltet. Sie dient heute als Wartehalle und Treffpunkt. Eine Reihe von Restaurants und Imbissstände bieten Kulinarisches an.


Inmitten der Palmen wurde ein Teich mit einer Unzahl an Schildkröten angelegt. In dieser Jugendstil-Halle lassen sich auch längere Wartezeiten gut überbrücken.
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