Unser Spaziergang zum Begijnhof beginnt am Walplein Platz. Dieser Platz und die nähere Umgebung in der südlichen Altstadt von Brügge bietet eine Vielzahl von Restaurants und Brügges älteste Brauerei „De Halve Maan“.

Außerdem gibt es eine Menge Gastgärten zum Sitzen im Freien, natürlich nur bei schönem Wetter. Eine Skulptur zu Ehren der Kutscher schmückt den Platz.

Die 1982 vom belgischen Bildhauers Jef Claerhout geschaffene Skulptur zeigt Zeus, Leda und Prometheus auf dem geflügelten Pegasus.
Durch die Wijngaardstraat erreichen wir die Wijngaardplein, die Wiese mit den Schwänen, die wir bereits von der Boots Tour kennen. Über eine kleine Brücke und durch einen Torbogen erreichen wir den Beginenhof.

Der Beginenhof in Brügge zählt zum UNESCO Weltkulturerbe. Der Beginenhof ist ein Frauenhaus des Mittelalters, in der alleinstehende Frauen eine Zuflucht fanden.

Um einen Hof reihen sich in der Regel eine Kirche und eine größere Zahl an kleinen Häusern, in denen die Beginen lebten.
Obwohl konfessionslos betrieben, gestaltete sich das Leben doch zu einer Zwischenstufe von Ordensleben und Laientum.

Der Beginenhof in Brügge, Fürstlicher Beginenhof Ten Wijngaarde, wurde im 13. Jahrhundert gegründet und wird heute von Benediktinerinnen bewohnt und bewirtschaftet. Wir haben Glück und im Innenhof blühen, der Jahreszeit entsprechend, unzählige Narzissen.
Wir verlassen den Beginenhof am südlichen Ausgang und besuchen den Minnewaterpark, eine Oase der Ruhe in der doch stark touristisch geprägten Stadt.

Das Minnewater war früher eine Anlegestelle für Flussschiffe und Treckschuten, eine Art Wassershuttle zwischen Brügge und Gent.

Das Kasteel Minnewater bietet einen schönen Gastgarten direkt am Wasser, der es erlaubt die herrliche Umgebung zu genießen.

Zurück an der Katelijnestraat biegen wir ein in den Nieuwe Gentweg und erreichen das Godshuis de Meulenaere, das Meulenaere Hospiz.
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Mehr InformationenIn Brügge gibt es 46 Godshuizen, Häuser Gottes. Die Armenhäuser wurden im 14. Jahrhundert von reichen Bürgern oder Gilden gegründet wurden. Um einen Innenhof sind viele kleine Häuser gruppiert, die von Armen oder alten Bedürftigen bewohnt werden. 43 davon erfüllen noch immer ihren sozialen Zweck.
Durch verschiedene Nebenstraßen erreichen wir den Simon Stevin Platz. Im Zentrum steht das Denkmal zu Ehren von Simon Stevin, einem flämischen Mathematiker, Physiker und Ingenieur aus dem 16. Jahrhundert. Er erfand u.a. das Dezimalsystem für Brüche.

Vor den gut erhaltenen Gebäuden sieht man Pferdekutschen mit Touristen vorbeifahren. Jedoch geht es auf dem Platz mit seinen Cafés und Restaurants weniger touristisch zu als auf dem Hauptplatz.

Wir gehen weiter zum Marktplatz,dem Grote Markt und begutachten nochmals das Grand Cafe Craenenburg, ein historischer Ort.

Anlässlich der Hochzeit Karls des Kühnen im Jahre 1468 sah Maximilian I. hier zusammen mit Margareta von York die Ritterspiele. Im Jahre 1488 setzten die Brügger Bürger Maximilian für 4 Monate fest. Später konnte er von hier die Hinrichtung seiner Peiniger miterleben.

In nördlicher Richtung etwas versteckt liegt der Eiermarkt um den sich eine Reihe von Bars und Restaurants gruppieren. Sehenswert die denkmalgeschützte Wasserpumpe in der Mitte des Platzes. Der Löwen von Flandern und der Bären von Brügge krönen den 761 vom Brügger Bildhauer Pieter Pepers geschaffenen Sandsteinbrunnen
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