Wir kombinieren unseren Aufenthalt in Brügge mit einem Kurzbesuch in Ostende.
Die ca. 20 km von Brügge nach Ostende fahren wir mit der Bahn. Eine Fahrt dauert ungefähr 15 min. Der normale Fahrpreis für eine Hin- und Rückfahrt beträgt € 8,40, Senioren zahlen € 6,50. Eine Fahrt mit dem Auto hätte sich nicht gelohnt, denn vermutlich wären die Parkgebühren schon höher gewesen.

Der große und moderne Bahnhof in Brügge bietet eine Vielzahl von Geschäften, in denen man sich die Wartezeit vertreiben kann.
Die Bahnfahrt führt durch flache Wiesen, die vermutlich auch Überschwemmungsgebiet sind.

Beim Erreichen von Ostende bietet sich uns ein Blick auf den Industriehafen, in dem gerade eine schwimmende Plattform für die Errichtung von Windkraftwerken angelegt hat. Es ist das Errichterschiff „Vole au Vent“, das ursprünglich für Hochtief gebaut und 2015 an die Jan de Nul Group verkauft wurde.

Das Bahnhofsgebäude von Ostende wurde 1907 bis 1913 im Stil der Belle Époque gebaut.

Vor dem Bahnhof in Ostende beobachten wir ein Segelschiff bei der Einfahrt in den Sporthafen. Dazu müssen zwei Klappbrücken passiert werden

Während wir am Hafenbecken entlang spazieren, sehen wir in der Ferne das Fort Napoleon, eine Festungsanlage die 1814 vom französischen Kaiser Napoleon errichtet wurde. Heute ist es ein Museum und Kongresszentrum.

In der entgegengesetzten Richtung sehen wir die Sint-Petrus-en-Pauluskerk, ein mächtiger gotischer Dom, den wir später noch besuchen werden.
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Mehr InformationenSchließlich erreichen wir den Sandstrand und sind überrascht von dessen Dimensionen.

Es gibt sogar einen eigenen Hundestrand.

Direkt an der Hafeneinfahrt wurde auf dem Zeeheldenplein, einer riesigen Flanierpromenade entlang des Sandstrandes, das Kunstwerk Rock Strangers von Arne Quinze aufgestellt.

Wir gehen ca. 600 m weiter zum Casino und Kursaal, wo wir in die Leopold II-Laan abbiegen. Gegenüber dem Leopoldpark befindet sich das Cultuurcentrum De Grote Post.

Wieder biegen wir ab in die Jozef II-straat, wo wir wieder auf die Sint-Petrus-en-Pauluskerk stoßen. Zuvor überqueren wir die Kapellestraat, die Fußgängerzone von Ostende mit vielen Einkaufsmöglichkeiten.

Die Sint-Petrus-en-Pauluskerk wurde von 1899 bis 1908 mit Unterstützung von König Leopold II. errichtet. Der Architekt Louis Delacenserie lehnte seinen Entwurf an den Kölner Dom und die Votivkirche in Wien an. Die Kirche ist 70 m lang und 30 m breit. Die Türme sind 72 m hoch.

Wir befinden uns nun wieder unmittelbar am Bahnhof und fahren zurück nach Brügge.

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Text, Fotos und Video: Copyright © myVideoMedia
Soundtracks im Video:
- On the sea by unreal_dm (c) copyright 2014 Licensed under a Creative Commons Attribution Noncommercial (3.0) license. http://dig.ccmixter.org/files/unreal_dm/45042 Ft: diaphane
- Fishes in the Sea by Clarence Simpson (c) copyright 2011 Licensed under a Creative Commons Attribution Noncommercial (3.0) license. http://dig.ccmixter.org/files/casimps1/32480 Ft: Scomber, Jeris
Ein toller Beitrag hoffe es gibt mehr davon
Vielen Dank für die positve Rückmeldung.
Wir arbeiten schon am nächsten Beitrag