Eckfeld, eine idyllisch gelegene Ortsgemeinde in der südlichen Vulkaneifel, feierte am 1. und 2. Juli 2023 ihre 1050-Jahr-Feier. Am Samstag zeigte sich das Wetter leider nicht von seiner besten Seite,
aber das war bei unserem Besuch am Sonntag schon wieder vergessen. Insgesamt 4000 Besucher wussten das Fest zu schätzen.
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Im Jahre 973 wurde der Ursprung des Ortes, das Landgut „Ekkiveit“, erstmals in einer Schenkungsurkunde von Kaiser Otto I. an das Kloster Echternach erwähnt. 23 Jahre später im Jahr 996 wurde erst Ostarrichi, das heutige Österreich, in einer Schenkungsurkunde von Kaiser Otto III. erwähnt. Seither hat Eckfeld politisch einige markante Stationen erlebt. 1794 wurde es Frankreich zugeordnet, 1815 auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen und 1946 dem Land Rheinland-Pfalz in Deutschland.

Doch die Geschichte Eckfelds reicht weiter zurück. n der Nähe der heutigen Ortschaft wurden im 44,3 Millionen Jahre alten Eckfelder Trockenmaar unter anderem das „Eckfelder Urpferd“ und die „älteste Honigbiene der Welt“ gefunden. Sie können heute im Maarmuseum in Manderscheid besichtigt werden.

Obwohl die Ortsgemeinde Eckfeld „nur“ ca. 400 Einwohner umfasst, herrscht ein enges Zusammengehörigkeitsgefühl, das einerseits offen für Innovationen ist, andererseits aber auch alte Fertigkeiten und Traditionen schätzt. Ein eigenes 100 Mbit Glasfasernetz gehört in Eckfeld schon seit über 10 Jahren zur Selbstverständlichkeit. Eine Biogasanlage, die anlässlich der Feier auch besichtigt werden konnte, sorgt für grüne Energie.
Neuerdings befindet sich am Backhaus in der Ortsmitte auch eine kostenlose Ladestation für e-Bikes, sodass Besucher problemlos mit dem Fahrrad die Umgebung erkunden können. Cafés und Ferienwohnungen in Eckfeld und Umgebung ermöglichen einen erholsamen Ferienaufenthalt.

Die 1050-Jahrfeier bot eine ideale Gelegenheit altes und zum Teil noch heute ausgeübtes Handwerk hautnah zu beobachten. Begleitet wurden diese von einem musikalischen und künstlerischen Unterhaltungsprogramm, gestaltet vom MV Eckfeld e.V. Musikverein Laufeld-Plein, dem MV Manderscheid e.V. und dem Karibu Chor, der mit seiner Musik aus Tansania dem Fest auch einen internationalen Anstrich verlieh. Künstler waren Hamid Mostofi, die Fidelen Eifelländer, Gerd Blume und Christoph Engels. DJ war Don Fabio. Natürlich gab es auch ein umfangreiches Angebot an Essen und Getränken.

Auch das hervorragende selbstgebacken Brot darf bei so einem Fest nicht fehlen. Brotbacken hat in Eckfeld Tradition. iese wird seit Jahren im Backhaus fortgesetzt. Inzwischen übernimmt eine antike Knetmaschine das Kneten des Sauerteigs.

Interessant war speziell für Kinder das Beschlagen von Pferden zu sehen und ein simulierter Schul-Unterricht aus alten Tagen, wobei die damals verhängten Strafen nur symbolisch gezeigt wurden.

Eine Ausstellung mit historischen Fotos und Dokumenten im Gemeindesaal stieß auf großes Interesse.

Leider konnten nicht alle relevanten Aktionen im Video gezeigt werden, aber es soll zumindest einen Eindruck des gelungenen Festes vermitteln.
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