Nach einem schönen Tag in Bratislava ist es Zeit für die Heimreise. Am Donauufer legt gerade der Twin City Liner an, der uns zurück nach Wien bringt.

We have gathered a lot of impressions this day. Of course, we are also interested in the historical background of the region.
The first settlements were founded around 5500 B.C. The Celts settled in the area in the 5th century B.C. The Romans then settled south of the Danube, the Germanic tribes north of the Danube, followed by the Quadi and finally the Slavs. At the end of the 8th century, the castles of Thebes and Bratislava belonged to the Principality of Nitra. They were followed by Great Moravia, the Carolingian Ostmark, and the Magyars. After Bratislava fell to Bavaria, it became part of Hungary through the marriage of Gisela of Bavaria to the Hungarian King Stephen I. Poland and Hungary alternated again. Other powers, such as the Eastern Franks and the Bohemians, attacked repeatedly. After the victorious Battle of the Lechfeld against the Hungarians in 955, the German settlement of the Pressburg region began until the Mongols devastated the country and brought about their defeat in 1241. Emperor Sigismund of Luxembourg elevated Bratislava to a royal free city in 1405.

1526 wurde ein Teil Ungarns an die Osmanen abgetreten, der andere Teil ging an die Habsburger, die nun über den Rest Ungarns herrschten. Pressburg wurde zur Hauptstadt Ungarns. Pestepidemien, Kämpfe mit den Osmanen und Aufstände gegen die Reformation und die Habsburger prägten die folgenden Jahre. 1686 fiel nach der Zweiten Wiener Türkenbelagerung ganz Ungarn an die Habsburger.
Unter Kaiserin Maria Theresia änderten sich die Verhältnisse, Pressburg wurde zur wichtigsten Stadt Ungarns und wuchs stark an. Die Architektur und das kulturelle Leben wurden stark von den Habsburgern beeinflusst. Nach der Überführung der ungarischen Kronjuwelen nach Wien verlor Preßburg wieder stark an Bedeutung.
Es kam zu zahlreichen Aufständen wie dem Kuruzenaufstand, der die Unzufriedenheit des armen Adels und der Landbevölkerung widerspiegelte. Aber auch religiöse Motive wie Missionierung und Säkularisierung spielten eine Rolle.

Nach dem österreichisch-ungarischen Ausgleich von 1867 erlebte das Land jedoch einen bedeutenden wirtschaftlichen Aufschwung. Dies beseitigte jedoch nicht die Nationalitätenkonflikte, die nach dem Ersten Weltkrieg zur Zerschlagung Ungarns führten. Im Jahr 1918 wurde die demokratische Republik Ungarn gegründet.
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Bratislava auf Beschluss der Alliierten der Tschechoslowakei zugeschlagen. Weitere Unruhen waren die Folge. Während des 2. Weltkrieges kam es zu zahlreichen Luftangriffen von amerikanischer und sowjetischer Seite. Nach dem Ende des Nationalsozialismus wurde die Slowakei wieder in die Tschechoslowakei eingegliedert. Seit dem 1. Januar 1993 ist Bratislava die Hauptstadt der unabhängigen Slowakei. Inzwischen erlebt der Staat wieder einen wirtschaftlichen Aufschwung.

Wir steigen wieder in den Twin City Liner und haben eine angenehme Fahrt nach Wien. Die Lichtverhältnisse sind für Filmaufnahmen besser als auf der Hinfahrt. Wien erreichen wir bereits in der Dunkelheit.

Auf der Gisela-Werbzirk-Promenade herrscht ausgelassene Partystimmung, an der wir aber aufgrund der vielen Eindrücke nicht teilnehmen, sondern direkt ins Hotel fahren.