In Deutschland wird aufgrund des Klimawandels verstärkt auf klimaneutrale Energie gesetzt. Dabei geht es vor allem um Photovoltaikanlagen, Wind- und Wasserkraftwerke. Dies setzt jedoch einen umfangreichen Ausbau des Stromnetzes voraus. Die erzeugte Strommenge muss je nach Wetterlage unterschiedlich verteilt werden und wird an den unterschiedlichsten Orten produziert.

Windenergie wird zunehmend in der Nord- und Ostsee, also im Norden Deutschlands, erzeugt. Im Süden des Landes wird weniger Strom aus Windkraft erzeugt, daher muss der überschüssige Strom auch in den Süden des Landes transportiert werden.
Dieser Strom wird überwiegend über Freileitungen und nur zu einem geringen Teil unterirdisch transportiert.
Hohe Strommasten sind in vielen Teilen des Landes zu finden und müssen ständig erweitert werden.
Durch Zufall konnten wir den Bau eines solchen Mastes beobachten. Acht Männer vollführten akrobatische Leistungen, um einen Teil dieses Bauwerks zu errichten. Es war offensichtlich ein eingespieltes Team, das hochkonzentriert in großer Höhe riesige Teile montierte und befestigte.
Die Leistung dieser Männer kann nicht hoch genug eingeschätzt werden, denn ein einziger Fehler hätte unter Umständen gesundheitsschädigende Verletzungen oder Schlimmeres zur Folge gehabt. Die Teile werden am Boden vorinstalliert und dann von einem hohen Autokran in die Höhe gezogen.
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