Der Nuovo Mercato Esquilino liegt nur einen kurzen Fussweg vom Hauptbahnhof, Termini, entfernt. Wir haben gehört, dass dieser Markt etwas multikultureller sein soll, als die übrigen Märkte Roms. Bereits beim Spaziergang durch das Viertel fallen uns die vielen asiatischen Geschäfte auf.

Nuovo Mercato Esquilino
Als wir den Markt erreichen, sind wir etwas enttäuscht, da das Angebot offensichtlich nur Stoffe, Kleidung, Lederwaren, etc. umfasst. Im Innenhof scheinen viele Studenten mit ihren Kommilitonen zu verweilen. In einer Ecke des Innenhofes findet sich ein Café und so bestellen wir erst einmal einen Cappuccino. Offensichtlich ist im Erdgeschoss der Markt untergebracht und im Obergeschoss sind Vorlesungssäle für die Universität oder ein Institut.

Als wir uns wieder auf den Weg machen, bemerken wir, dass der eigentliche Markt im Nebengebäude ist. Hier gibt es Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch und alles was man sonst noch verzehren kann.
Sowohl die Verkäufer, als auch die Kunden scheinen aus aller Herren Länder zu stammen. Genauso wie das Warenangebot. Es sieht auch alles sehr frisch aus. Die unterschiedlichen Kulturen und deren Farbenfreude lassen uns staunen und wir können uns kaum sattsehen.

Genauso wie das Warenangebot. Es sieht auch alles sehr frisch aus. Die unterschiedlichen Kulturen und deren Farbenfreude lassen uns staunen und wir können uns kaum sattsehen.

Der Nuovo Mercato Esquilino hat den früheren Viktualienmarkt auf dem Piazza Vittorio abgelöst.
Piazza Vittorio Emanuelle II
Da wo früher der Markt stattfand, ist heute ein Park. Der Platz wurde um 1880 mit seinen umgebenden imposanten Stadtpalästen errichtet. Er befindet sich auf dem Grund eines römischen Sklaven- und Verbrecherfriedhofs.
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Mehr InformationenIm Park kann die
Porta Magica
besichtigt werden. Sie befindet sich neben den auffallend überdimensionalen baulichen Reste eines römischen Brunnens, das Nymphaeum von Alexander Severus und der Villa des Marquis Massimo Palombara di Pietraforte, eines der berühmtesten Alchimisten des 17. Jhs.

Der Marquis hatte von einem Zauberer, der bei ihm zu Gast war, die Formel erhalten, mit der man Metall in Gold verwandelt. Als es ihm nicht gelang, diese anzuwenden, ließ er sie auf einem Türpfeiler einmeißeln, damit sie der Nachwelt nicht verloren ginge. Die Villa ging später in den Besitz der einflussreichen Familie Massimo über.

Vorbei am beeindruckenden Haus der Schwestern San Giuseppe di Cluny, einer karitativen Vereinigung für Arme und Bedürftige, erreichen wir die Trajansthermen.
Trajanstherme

Direkt am Eingang zum Park der Trajansthermen steht ein Haus, in dem eine Außenstelle der ägyptischen Botschaft untergebracht ist. Deshalb findet man mitten in Rom auch ägyptische Kostbarkeiten.
Wir besichtigen die monumentalen Überreste der Thermen, die nur noch lückenhaft auf ihre ehemalige Pracht und Größe schließen lassen. Die Thermenanlage wurde auf Teilen von Neros Palast der Domus Aurea errichtet.

Beim Spaziergang zum Kolosseum kann man an den Abhängen immer wieder Teile der Domus Aurea sehen.

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