Das antike Delphi in Griechenland gilt als das bedeutendste Orakel in der antiken griechischen Welt.
Beeindruckend schmiegen sich die heiligen Stätten an die steilen Hänge des Parnass-Gebirges ca. 700m oberhalb des Pleistos-Flusses.
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Mehr InformationenWir genießen den Fernblick über die Obstplantagen im Tal bis zur Küste des Golfs von Korinth.

Der etwas abseits gelegenen Kastalischen Quelle wurde nachgesagt, dass sie demjenigen, der aus ihr trinkt, dichterische Fähigkeiten verleiht. Die Quelleinfassungen und Bassins, die sowohl der Reinigung als auch als Wasserleitungen dienten, sind heute noch zu sehen und in Gebrauch.

Der Tholos im Heiligtum der Athena Pronaia ist das bekannteste Fotomotiv, doch das eigentliche Heiligtum Delphis ist der Apollon-Tempel. Der Weg führt steil bergauf an den Schatzhäusern vorbei. Das wieder aufgebaute und restaurierte Schatzhaus der Athener sticht besonders hervor.
Der Apollon-Tempel mit seinem mächtigen Sockel, in dem das Orakel, die Pythia Äthylen-haltige Dämpfe einatmete und dabei in Trance geriet und ihre Wahrsagungen vollbrachte, die von den Oberpriestern interpretiert wurden, beherrscht die gesamte Anlage. Hier wurde Politik betrieben, die Schlachten beeinflusste und über das Schicksal von Städten und ganzen Ländern entschied.
Ähnlich wie in Olympia fanden auch hier alle 4 Jahre Wettkämpfe statt. Die musischen Wettkämpfe fanden im 5.000 Personen fassenden Theater oberhalb des Apollon-Tempels statt. Die sportlichen Spiele wurden im Stadion ausgetragen, welches hoch oberhalb des Tempelbezirks angelegt worden war.
Die Ausgrabungen von Delphi sind heute auf der Liste der UNESCO- Weltkulturerbe.
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