Unser Rundgang durch die Altstadt von Koblenz beginnt am Rand der Altstadt im Kurfürstlichen Schloss. Es wurde vom letzten Erzbischof und Kurfürsten von Trier, Clemens Wenzeslaus von Sachsen, Ende des 18. Jahrhunderts erbaut. Später lebte hier der preußische Kronprinz und spätere Kaiser Wilhelm I. mit seiner Frau Augusta.

Heute dient es als Sitz verschiedener Bundesbehörden und als Veranstaltungsgebäude.
Im Park auf der Rheinseite steht ein Denkmal mit Vater Rhein und Mutter Mosel.

Wir bewegen uns am linken Rheinufer in Richtung Norden. Etwas versteckt hinter Bäumen liegt das Oberlandesgericht Koblenz.
Danach erhebt sich das mächtige ehemalige Preußische Regierungsgebäude, heute Sitz des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr. Im anschließenden Gebäude hat der Verband der Beamten der Bundeswehr seinen Sitz.

Direkt am Rhein steht das Pegelhaus, ein ehemaliger Rheinkran. Heute ist hier die offizielle Messstelle für den Rheinpegel, der für die Rheinschifffahrt und für Hochwassermessungen und eventuelle Warnungen wichtig ist.

Anlässlich der Bundesgartenschau 2011 wurde in ein zusätzliches Stockwerk mit Glasdach, als Panoramarestaurant hinzugefügt.
Im Anschluss besuchen wir nochmals das Deutsche Eck, dessen Name auf den Deutschen Orden in Koblenz zurückgeht der hier seinen Sitz hatte.

Heute wird der Name mit dem Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm I. assoziiert. Das pompöse Standbild wirkt auf uns ‚etwas aus der Zeit gefallen‘. Es wurde erst 1993 wieder errichtet, angeblich weil es dem Tourismus dient.
Wir wenden uns in Richtung Stadtzentrum und treffen auf ein rotes Haus, das Alte Krämerzunfthaus und ehemalige Stadt Mehlwaage. Das ursprüngliche, aus dem Jahre 1582 stammende Gebäude wurde mehrfach zerstört und zuletzt 1948 wieder aufgebaut.

Auf der anderen Straßenseite befindet sich das aus dem Jahre 1701 stammende Dreikönigen-Haus. 1944 wude es erheblich beschädigt. Nach dem Wiederaufbau im Jahre 1977 war hier die Stadtbibliothek untergebracht. Seit 2014 beherbergt es das ISSO, Institute for Social & Sustainable Oikonomics.

Durch die Kornpfortstraße und die Braugasse erreichen wir die Liebfrauenkirche. Sie war vermutlich bereits um 600 n. Chr. die Mutterkirche von Koblenz.

1180 erfolgte ein spätromanischer Neubau, im 15, Jahrhundert ein gotischer Ausbau. 1693 erhielt sie die barocken Turmhauben. 1944 wurde die Liebfrauenkirche stark zerstört und bis 1957 wieder aufgebaut.
Mehrfach stoßen wir in der Stadt auf lustige Wandmalereien, wie z.B. am Münzplatz die mit Max und Moritz. In der Münzstraße wurde ein Torbogen kunstvoll bemalt.

In der Münzstraße wurde ein Torbogen kunstvoll bemalt.

Am Ende der Straße stoßen wir auf die alte Burg. Sie wurde zwischen 1277 und 1307 als Zwingburg gegen die Unabhängigkeitsbewegung der Stadt errichtet.

Die Stadt hatte einen Stadtrat gegründet und strebte nach mehr Eigenverwaltung. Heute dient sie als Stadtarchiv. Besonders gut zu sehen ist sie von der Balduinbrücke aus.
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Mehr InformationenWir folgen der Hohenfelder Straße in südlicher Richtung und biegen in den Altengraben ein. Dort erreichen wir die Denkmalzone „Vier Türme“.

Die Häuser wurden im Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört und zwischen 1689 und 1692 wieder aufgebaut. 1944 wurden die Gebäude erheblich beschädigt oder zerstört und teilweise danach in vereinfachter Form wieder aufgebaut. Im Gebäude Marktstraße 2 (Eierstock Haus) war von 1689 bis 1848 die Hauptwache.

Die reich verzierten Erker führten dazu dass sie ebenso wie alte Burg in das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal aufgenommen wurden.
It is New Year’s Eve, so we had a table reserved in the Alten Brauhaus (Old Brewery).

Bereits 1689 wurde hier, im ehemalige Rathaus Monreal, Bier gebraut. Später wurde es das Stammhaus der 1885 gegründeten Königsbacher Brauerei.

Das Essen war hervorragend und die Stimmung gut.

Generell hat das Essen in Koblenz aber einen großen Nachteil – die Portionen sind viel zu groß, so dass man noch Tage nach dem Besuch von Koblenz mit dem Gewicht kämpft.

Anschließend besuchen wir den Platz ‚Am Plan‘ auf dem bereits eine Band für Stimmung sorgte. Wir beschließen aber nicht all zu lange zu bleiben sondern gehen nochmals zum Rhein, um die Lichter zu sehen und ziehen uns anschließend in unser Apartment im Aparthotel dingdong zurück.

Anschließend ziehen wir uns in unser Apartment im Aparthotel dingdong zurück.
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Soundtracks im Video:
- Down the Lighted Path by Darkroom (c) copyright 2008
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