Der Dong Ba Markt, Cho Dong Ba ist der größte Markt in der Provinz Hue. Er liegt am Nordufer des Parfüm Flusses, ungefähr einen Kilometer östlich von der Zitadelle.

Geschichte
Ursprünglich gab es einen großen Markt, Qui Gia Thi, vor dem nordöstlichen Tor der Zitadelle (Chanh Dong Tor, auch als Dong Ba bekannt). Nach einem Angriff auf die Stadt im Sommer 1885 brannte der Markt komplett nieder. 1887 wurde er von König Dong Khanh wieder aufgebaut und erhielt seinen heutigen Namen, Dong Ba.
1899 verlegte König Thanh Thai ihn an die heutige Stelle. 1987 wurde der Chong Ba Markt restauriert und erweitert. Heute wird der Markt täglich von 5.000-7.000 Personen, meistens Einheimische besucht, jedoch können es während der großen Ferien auch mal doppelt so viele sein.
Hier sehen Sie das zugehörige 4K UHD Video!!!
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Mehr InformationenBesuch des Marktes
Auf engstem Raum wird alles für den täglichen Bedarf angeboten.


Neben Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse gibt es eine Vielzahl von Gewürzen und Devotionalien für die Tempel zu kaufen.

Der erste Stock ist für Stoffe Bekleidung reserviert.


Wie auf den meisten vietnamesischen Märkten werden die Waren hauptsächlich von Frauen verkauft.
Viele der angebotenen Waren sind uns fremd und wir staunen, wovon sich der Mensch alles ernähren kann.

Gleichzeitig ist der Markt ein Paradebeispiel dafür, unter welch schwierigen Umständen die Menschen ihr Dasein gestalten müssen. Doch alles hat seine Ordnung, auch wenn es uns chaotisch erscheint.

Während eines Marktbesuches bleibt niemand hungrig. Unterschiedlichen Garküchen bieten frische Gerichte aus der vietnamesischen Küche an. Ergonomische Sitzgelegenheiten wird man allerdings vergeblich suchen.

Obwohl es heute viele Supermärkte gibt, spielt der Dong Ba Markt immer noch eine wichtige Rolle im täglichen Leben der Stadt. Der Markt öffnet morgens um 3:00 Uhr.

Jedem, der einen echten lokalen Markt erleben möchte, können wir einen Besuch des Dong Ba Marktes nur empfehlen.
Lesen Sie weiter -> Mit dem Zug über den Wolkenpass
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Erstmal Hallo,
Ich bin sehr fasziniert von Ihren Berichten und von Ihren Videos. Das darf ich Ihnen versichern.
Darf ich Sie Fragen, mit welcher Technik Sie so tolle Videos aufzeichnen?
Bei meinen Reisen, bin ich mit meinem Equipment immer sehr behindert. Wie gehen Sie damit um?
Vielen Dank für Ihre Antwort und beeindruckte Grüße
Uwe Breuer
Hallo Herr Breuer,
vielen Dank für die nette Mail und das positive Feedback!
Filmen bei Reisen ist sicherlich komplizierter als es sich im ersten Moment anhört Dazu kommt, dass in den letzten 20 Jahren doch erhebliche Qualitätssprünge bei der Technik stattgefunden haben, die ständig neues Equipment erforderlich machten. Momentan ist man in der breiten Masse bei 4K bzw. UHD angekommen und ich vermute das wird nun eine Weile auch so bleiben.
Natürlich kann man heutzutage auch mit einem Mobiltelefon schon sehr gute Videos machen, aber sie haben auch einen Nachteil – man kann damit nicht vernünftig zoomen. Außerdem neigen sie zum Verwackeln. Um qualitativ hochwertige Videos zu erstellen benutzen wir immer ein Stativ Vinten100 und eine Kamera Sony PXW-Z100. Mittlerweile gibt es natürlich auch schon wieder modernere Kameras. Mit der PXW-100 lassen sich Videos in 4K bzw. UHD und 60 Bilder/sec erstellen. Die Videos werden dann auch bei schnellen Bewegungen scharf.
Zwischenzeitlich gibt es natürlich auch 8K Kameras, aber ich glaube nicht, dass sich das Format so rasch weit verbreiten wird. Gründe dafür sind Preis, kaum Möglichkeiten im privaten Bereich 8K zu sehen (Fernseher, Bildschirme etc.) Ein wesentlicher Grund dürfte aber auch das Reisen sein: Die Übertragungszeiten auf Rechner (zur Datensicherung) dauert zu lange und die Speichermedien, die transportiert werden müssen, werden immer größer. Bei unserer Reise nach Zentralasien 2017 sind wir nach ca. 7 Wochen mit über 4TB Daten zurückgekommen. Stativ und Kamera wiegen zusammen ca. 15 kg und dieses Gewicht möchte man natürlich auch nicht immer tragen.
Bei Reisen ist es für uns auch selbstverständlich eine zweite Kamera dabei zu haben. Dies ist eine Sony FDR-AX100E. Sie erlaubt allerdings nur 4K bzw. UHD mit 25 Bilder zu erstellen. Sie ist klein und handlich und kann durchaus auch ohne Stativ verwendet werden. Dies ist notwendig bei Fahrten oder bei langen Fußmärschen oder bei Besichtigungen in Schlössern oder Museen, bei denen kein Stativ erlaubt ist. In Asien (China oder Kambodscha) verlangt man oft auch beträchtliche Beträge bei der Benutzung einer großen Kamera, oder verbietet das Filmen gleich komplett.
Als Schnittsystem verwenden wir EdiusX und die Stabilisierungssoftware Mercalli von proDAD.
Bei den kleineren Kameras könnte man wiederum ein Stadycam System (gibt es sogar für Handys) verwenden, aber aus unserer Sicht wäre das nur zusätzlicher Ballast, deshalb verzichten wir darauf. Für Tonaufnahmen haben wir ein Richtfunk Mikrofon und ein Aufsteckmikrofon dabei, die beide auch per Sender und Empfänger drahtlos übertragen können. Außerdem haben wir immer eine LED Kameraleuchte dabei. Diese Teile tragen wir aber nur bei voraussichtlichen Gebrauch mit uns. Auch die Akkus dürfen nicht vergessen werden. Im Hotel kommen noch ein Laptop und diverse Speichermedien hinzu.
Natürlich ließe sich die Liste beliebig erweitern, aber das muss man sich auch leisten können, denn wir haben kein Team zur Unterstützung. So sind unsere Reisen keine Vergnügungsreisen sondern dienen auch wesentlich dem Filmen.
Auf unserem Blog finden Sie einige Beiträge zu diesem Them unter folgendem Link:
https://blog.myvideomedia.com/de/reisetipps/filming-4k/
Wir hoffen damit einige Fragen beantwortet zu haben und stehen für weitere gerne zur Verfügung !
Viel Erfolg bei zukünftigen Reisen
Günther Etlinger und Ursula Streit