Die Festung Ehrenbreitstein wurde am rechten Rheinufer auf einem 180 m hohen Hügel errichtet, dessen Felswände steil zum Rhein hin abfallen.

Erste nachgewiesene Besiedlungen gab es hier bereits um 4000 v. Chr. In der Bronzezeit existierte hier eine Befestigungsanlage. Später errichteten die Römer hier oben eine Zitadelle, danach, um das Jahr 1000 wurde hier eine Burg errichtet.
Sie wurde um 1020 vom Erzbischof in Trier erworben. Später wurden hier einige Reliquien von Trier hier aufbewahrt. Im 16 Jahrhundert wurde die Burg zur Festung ausgebaut. Mehrfach wechselten danach die Besitzer. Französische Truppen, die Erzbischöfe von Trier und Kaiserliche Truppen eroberten die Region und die Festung.
Ende des 18. Jahrhunderts eroberten die Franzosen nach einjähriger Belagerung die Festung. Durch den Frieden von Lunéville 1801 mussten die Franzosen das rechtsrheinische Ufer räumen und damit auch die Festung Ehrenbreitstein.

Beim Abzug sprengten sie die Festung und zerstörten dabei das am Fuße des Bergrückens gelegene Schloss Philippsburg. 1815 ging der Besitz durch den Wiener Kongress an das Königreich Preußen über. Das preußische Militär baute danach die Zitadelle, wie wir sie heute kennen.
Besichtigung der Festung
Wir benutzen die Seilbahn um über den Rhein zu setzen und die Festung zu erreichen.

Oben angekommen erstreckt sich eine weite Wiese, die zu Verteidigungszwecken angelegt wurde. 2011 war sie das Herzstück der Bundesgartenschau.
Auf der östlichen Seite der Burg existiert auch ein Schrägaufzug. Er ist aber im Tal nur mit dem Auto, dem Bus oder zu Fuß erreichbar.

Durch den Haupteingang, das Feldtor betreten wir die Anlage und sehen uns unmittelbar wuchtigen Gemäuern gegenüber.

Über diverse Höfe, durch Tore und einen Durchgang erreichen wir den oberen Schlosshof, einen riesigen Platz.

Von dessen östlichem Rand hat man einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt Koblenz und den Rhein.

Direkt auf der gegenüberliegenden Seite liegt das Deutsche Eck, an dem die Mosel in den Rhein mündet, mit der Reiterstatue von Kaiser Wilhelm I.

Heute sind in den Räumlichkeiten eine Jugendherberge und das Landemuseum Koblenz untergebracht.

Verschiedene Ausstellungen zeigen Waffen und Wehrtechnik, aber auch viele archäologische Funde aus der Region.

Interessant sind auch die Arrestzellen und die Beschreibung der Haftbedingungen.

Die größte Kanone, genannt Greif, wurde 1524 in Frankfurt gegossen. Sie ist 9 Tonnen schwer und über 5 m lang. Mit 40 kg Schwarzpulver kann man damit 80 kg schwere Kugeln verschießen.

Der Tag neigt sich dem Ende zu und wir fahren mit der Seilbahn dem Sonnenuntergang entgegen.
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Mehr InformationenAbendessen im Restaurant Hanoi
Zum Abendessen haben wir einen Tisch im Restaurant Hanoi reserviert. Neben einem guten Wein genießen wir die Empfehlung des Hauses, ein 3-Gänge Menü.
Zur Vorspeise gibt es Hanois Frühlingsrollen mit süß-saurer Soße. Als Hauptspeise serviert man uns eine leckere, gegrillte Ente auf Wok-Gemüse mit 3 verschiedenen Saucen und Duftreis.

Den Abschluss bildet ein Vanilleeis mit Mandelkrokant und Honig.

Nebenbei können wir uns mit den freundlichen Wirtsleuten etwas über Vietnam und Hanoi austauschen. Es war ein schöner Abend in angenehmer Atmosphäre.
Bitte lesen Sie weiter > Spaziergang in der Altstadt von Koblenz
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Text, Fotos und Video: Copyright © myVideoMedia
Soundtracks im Video:
- Castles in the Air by Vidian (c) copyright 2007
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