Historischer Rückblick:
Die Anfänge unserer Erfahrungen mit Filmen reichen bis ins Jahr 1977 zurück. Damals stand Super8 zur Verfügung. Filmrollen mussten noch entwickelt werden, die anschließend geschnitten und geklebt wurden. Wollte man vertonen, so war es erforderlich eine Magnetspur aufbringen zu lassen und den Ton separat auf Magnetbandrekorder aufzunehmen und anschließend auf die Tonspur aufzubringen. Preislich war es relativ teuer und konnte nicht auf dem Fernseher, sondern nur auf Leinwand abgespielt werden.
Später kamen die ersten Rekorder auf den Markt, die auf Magnetband aufzeichneten. Der Ton konnte automatisch mit aufgenommen werden. Der analoge Schnitt erfolgte über Schnittpults. Erste Abspielrekorder für den Fernseher waren verfügbar.
Erst mit den Formaten HI8 und SVHS kamen die ersten Schnittsysteme auf PC Basis auf den Markt. Die Firma Fast bot Schnittkarten an, die das analoge Signal digitalisierte und Adobe bot die ersten Versionen von Adobe Premiere an.

1995 kam mit der Sony DSR-VX1000 die erste DV Kamera mit MiniDV Kassetten im semiprofessionellen Bereich auf den Markt. Diese Kamera bedeutete preislich und qualitativ einen Durchbruch. Erstmals konnten auch im 16:9 Format gestochen scharfe Videos produziert werden. Auch kleinere Fernsehanstalten nutzten für Reportagen diese Kamera.

Verschiedene Formate wie DVCAM folgten.
2004 erscheint die Sony HDR-FX1, die wiederum einen Durchbruch bedeutete, diesmal für das HD Format. 1080i mit 25 fps (1440×1080 Pixel).

Allerdings dauerte es dann 3 Jahre bis die erste Blu-ray produziert werden konnte. Die Softwarehersteller haben sich mächtig Zeit gelassen. Spätestens beim HDV Format erwies es sich unumgänglich mit Stativ zu filmen, um auf dem Fernseher auch ein ruckelfreies, qualitativ hochwertiges Bild zu erzeugen.
Der nächste Quantensprung erfolgte 2013 in Japan und erreichte 2014 Europa. 4K erobert den Markt. 4K entspricht 4xFull HD.
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