Unser Kurzurlaub in Porto im Februar endet am 7. Tag mit starkem Regen und stürmischen Windböen. Wir versuchen daher, den Tag in geschützten Bereichen zu verbringen. Vor zwei Tagen hatten wir eine geführte Tour durch den Palácio da Bolsa am Infante D. Henrique-Platz gebucht.
Bevor wir diesen Termin wahrnehmen, wollen wir im Cais da Estiva einen Kaffee trinken. Normalerweise ist dieser Kai eine schöne Promenade am Ufer des Duro.

Heute haben wir jedoch schnell versucht, unter einer einigermaßen überdachten Restaurantterrasse Schutz zu finden. Von den Planen, die als Dach dienen, kommen regelmäßig Sturzbäche von Wasser herab, und die Mitarbeiter müssen die Leinwände immer wieder neu aufstellen und ausrichten, da sie immer wieder von Windböen umgeworfen werden. Menschen mit kaputten Regenschirmen laufen vorbei, die nur noch das Metallskelett ihrer Schirme in den Händen halten. Ein alles in allem beeindruckendes Spektakel.
Dennoch gehen wir rasch zum Palácio da Bolsa zurück und warten im Trockenen auf den Beginn der Führung.
Der Börsenpalast wurde als Börse und Handelsgericht genutzt. Heute dient es als Konferenzzentrum und Büro für hochrangige Beamte der Stadt.
Die Halle der Nationen, die mit einer riesigen Glaskugel ausgestattet ist, stellt die Handelspartner der Stadt mit ihren Wappen dar. Es wurden Gerichtsverhandlungen abgehalten und die Urteile im Gerichtssaal verkündet.

Ein Höhepunkt der Tour ist die Arabische Halle, die dem Stil der Alhambra in Granada nachempfunden ist. Der Führer verfügt über ausgezeichnete Kenntnisse und führt uns sicher durch das Gebäude.

Danach sind wir doch etwas müde von den vielen Eindrücken der vergangenen 6 Tage und verbringen den Tag in einem Restaurant und später in einem Café, bevor wir zum Flughafen fahren und nach Luxemburg zurückfliegen.
Porto und das nördliche Portugal zählen zweifellos zu den faszinierendsten Orten, die wir bereist haben.