Die Mani ist der südlichste Teil des Peloponnes, der Mittelfinger und eine der unzugänglichsten Gegenden Griechenlands.

Keiner der vielen Eroberer konnte sich lange in der Mani halten, da sie von Familienclans beherrscht wurde, die oft der Piraterie nachgingen. Außerdem wurde das Leben stark von der Blutrache bestimmt, was einen eigenen Baustil hervorbrachte. Die Mani ist berühmt für ihre hohen Wohntürme, die das Erscheinungsbild ganzer Ortschaften prägen.
Hier sehen Sie das Video zum Artikel !!!
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenAm Eingang zur Mani liegt Gerolimenas, ein kleines Fischerdorf, das malerisch in einer geschützten Bucht liegt. Es ist bekannt für seinen Tintenfisch, der hier in allen Variationen erhältlich ist.
Der bekannteste Ort in der Mani ist Vathia, der nur aus Wehrtürmen besteht, von denen vier restauriert wurden und als Hotel und Herberge dienen. Hier ist die längste Fehde zwischen vier Familien nachgewiesen; sie dauerte 40 Jahre und forderte 200 Tote. Der wilde Charakter der Bewohner beflügelte die Erhebung gegen die Türken.

Heute leidet die Mani stark unter einem Bevölkerungsschwund, die Landflucht ist weit verbreitet, da die Wehrtürme nicht den Komfort moderner Wohnungen bieten können.
Bitte lesen Sie weiter > Besuch in Methoni
Pin it – für später merken

Text, Foto und Video: Copyright © myVideoMedia