Olympia liegt im Nordwesten des Peloponnes. Bekannt ist Olympia als erster Austragungsort der olympischen Spiele, die hier vom 7. Jhd. v. Chr. bis zum 5. Jhd. n. Chr. stattfanden. Weniger bekannt sind die Weihestätte und das Orakel.
Gegründet wurde der Weihbezirk auf den Resten eines ca. 2500 v. Chr. errichteten Tumulus, einer Kultstätte des Heroen Pelops.
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Mehr InformationenBeim Betreten des heiligen Bezirks befindet sich zur rechten Hand die Palästra, eine Ausbildungsstätte für den Ringkampf.
In der Werkstatt des Phidias baute der berühmte Baumeister und Bildhauer die Statue des Zeus, die als eines der antiken Weltwunder galt. In späterer Zeit wurde das Gebäude in eine christliche Basilika umgewandelt.

Weiter südlich liegen das Leonidaion, eine Art Gästehaus und Herberge, sowie die Thermen.
Direkt gegenüber sind die Reste des Zeustempels nicht zu übersehen. Eine der 10,5 m hohen Säulen wurde 2003 rekonstruiert. Das imposante Bauwerk, 64 x 28 x20 m groß, wurde auf einer 1,5 m hohen Plattform errichtet, die über eine Rampe erreichbar war.
Im Inneren befand sich neben einem Opferaltar die 12 m hohe Zeusstatue. Vermutlich wurde der Tempel im 5. Jhd. n. Chr. von einem Erdbeben zerstört.

Im Haus des Nero, das er anlässlich seiner Teilnahme an den olympischen Spielen erbauen ließ, waren früher kostbare Mosaiken verlegt.
Nördlich davon erreicht man durch einen ehemals unterirdischen Gang das Stadion, das 1961 wieder in der Form des 4. vorchristlichen Jahrhunderts restauriert wurde. Hier fanden die Laufwettkämpfe vor bis zu 45.000 Zuschauern statt. Die Start- und Ziel-Linien sind noch heute erhalten, ebenso wie die Steinsitze der Kampfrichter. Gegenüber befindet sich ein kleiner Altar.
Auf dem Weg zum neuen archäologischen Museum passieren wir die Schatzhäuser, in denen kostbare Weihegeschenke aufbewahrt wurden.

Westlich davon stehen die Säulen des Heraion, ein Tempel der der Hera gewidmet war und zu den ältesten Gebäuden Olympias zählt.
Das Philippeion, ein von Phillip II. erbauter Rundbau, diente der Huldigung vom ihm und seiner Familie.
Bitte lesen Sie weiter > Besuch des Archäologischen Museums von Olympia
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