Der Pilion in Griechenland ist ein Gebirgszug der sich über die gleichnamige Halbinsel östlich von Volos erstreckt.
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Mehr InformationenSeine steilen Hänge, die unmittelbar im Meer münden und das Gelände extrem unzugänglich gestalten, erlaubten es keinem Eroberer das Gebiet zu besetzen.
Deshalb genoss der Pilion selbst unter den Osmanen einen autonomen Status. In der Mythologie galt er als Heimat der Kentauren.

In Portaria besuchen wir die Kapelle Panagia Portaria aus dem 13. Jh. mit ihren schönen Fresken. Über eine kurvenreiche steile Straße erreichen wir den bekannten Bergort Magrinitsa.
Bereits am Ortseingang gibt es Spezialitäten des Pilion in reichlicher Auswahl zu kaufen, eingelegte Früchte, Honig, Schnaps und jede Menge weiterer landwirtschaftlicher Produkte.
Der Hauptplatz, umrahmt von zwei Tavernen und einer kleinen Kirche bietet einen wunderschönen Ausblick auf Volos. Deshalb wurde der Platz vom Staatsmann Eleftherios Venizelos auch schon als Balkon des Pilion bezeichnet.

Im Kafenion Theophilos ist heute noch eine Wandmalerei des 1934 verstorbenen Malers Theofilos (Θεόφιλος) zu bewundern.
Der malerische Ort mit seinen Herrschaftshäusern erstreckt sich über fast 500 Höhenmeter.

Mitten auf dem Dorfplatz von Tsangarada steht eine gewaltige Platane mit einer 40 m ausladenden Krone. Sie ist geschätzte 1000 Jahre alt.Ihr Stammumfang wird mit 14 m angegeben.
Obwohl Touristen an ihr herum klettern macht sie einen äußerst vitalen Eindruck. Die liebevoll restaurierte Kirche ist mit schönen holzgeschnitzten Ikonen ausgestattet.
Im reichlich vorhandenen Schatten dieses Platzes könnte man stundenlang verharren, doch der Pilion hat noch mehr an Sehenswürdigkeiten zu bieten.

An seiner Ostküste entdecken wir Buchten mit kristallklarem Wasser, welche zum Baden einladen. Die bekannteste ist die Bucht von Mylopotamos. Manche Stellen sind nur über steile Straßen erreichbar.
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