Auf dem Weg nach Pylos, im italienischen Navarino genannt, stießen wir auf die Bucht von Navarino bzw. Pylos.
Wo sich heute Badegäste und Campingtouristen tummeln haben zwei bedeutende Schlachten stattgefunden.
Nach einer Seeschlacht zu Gunsten der Athener im Peloponnesischen Krieg 425 v. Chr. schlugen die Athener die spartanischen Truppen auch an Land.
Bekannter ist aber die Seeschlacht von Navarino im griechischen Freiheitskampf 1827.
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Mehr InformationenDie Osmanische Flotte, vereinigt mit Flottenteilen aus Ägypten wurde von den Alliierten – dem Vereinigten Königreich, Frankreich und Russland – in der letzten Seeschlacht der Geschichte, die mit Segelschiffen geschlagen wurde, vernichtet und führte damit zur Unabhängigkeit Griechenlands.

Aus den Kanonen der untergegangenen osmanischen Flotte wurde später unter anderem die Bronzestatue der Bavaria in München gegossen.

Die Bucht ist vom Meer aus nur durch zwei schmale Durchfahrten erreichbar, so dass sie einen ideal geschützten Naturhafen bildet.
Dadurch war sie immer ein beliebtes strategisches Ziel. Zwei Burgen zeugen davon. Die ältere an der nördlichen Einfahrt ist nur noch als Ruine erhalten.

Die neuere, am südlichen Ende der Bucht im neuzeitlichen Ort Pylos ist die Sehenswertere.
Sie entstand unter venezianischer Herrschaft, wechselte im Lauf der Geschichte aber mehrmals den Besitzer zwischen Venezianern und Osmanen.
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