Sophie Charlotte von Hannover begann 1696 mit dem Bau des Schlosses, das 1699 eingeweiht wurde. Von nun an nutzte es Sophie Charlotte als Residenz. Zu jenem Zeitpunkt bestand es nur aus einem kleinen Kernteil. Im Sommer nutzte ihr Gemahl Kurfürst Friedrich III. als Sommerresidenz.

1701 wurde Friedrich zum König von Preußen und Sophie Charlotte zur Königin gekrönt. Das Schloss wurde in jener Zeit ständig erweitert. Erst nach dem Tod von Charlotte 1705 wurde das Schloss in Charlottenburg umbenannt. Unter Friedrich Wilhem I. wurde das Schloss nur für wenige repräsentative Anlässe genutzt.
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(Impressionen Charlottenburg Palace – 4k UHD Video)
1940 machte König Friedrich II. („Der Große“ , „Alter Fritz“) das Schloss zu seiner Residenz verlegte diese aber bereits 1744 in das Stadtschloss in Potsdam. Als Sommerresidenz ließ er sich Schloss Sanssouci errichten. Das Schloss Charlottenburg wurde danach lediglich für Familienfeiern genutzt.

Unter Friedrich Wilhelm II. erhielt Charlottenburg seine heutige Form. Danach diente es noch als Wohnraum für Friedrich Wilhelm III., Friedrich Wilhelm IV. und Friedrich III.

Im ersten Weltkrieg war im Schloss ein Lazarett untergebracht. Im 2. Weltkrieg wurde es bei Bombenangriffen schwer beschädigt und bis 1957 wieder restauriert.

Teile des Schlosses, unter anderem die Wohnung von Friedrich II. und Gemäldesammlungen sind als Museum zu besichtigen. Im Belvedere, ursprünglich ein Teehaus, ist seit 1971 die Porzellansammlung des Landes Berlin untergebracht.
Da die Natur noch etwas winterlich war, haben wir auf einen Rundgang im Schlossgarten verzichtet.

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