Ungefähr 4 km nördlich des Stadtzentrums von Bukhara liegt der Sitorai Mohi Xosa Palast, was „Ort, an dem sich Mond und Sterne begegnen“ bedeutet.

Es diente dem letzten Emir von Buxoro als Sommerresidenz. Es ist bereits der dritte Palast an dieser Stelle. Er wurde von 1912 – 1918 von Alim Khan erbaut.
Alim Khan wurde 1920 von den Sowjets vertrieben und starb 1944 im Exil in Kabul.

Die Paläste der Vorgänger wurden jeweils abgerissen.
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Mehr InformationenDas Hauptgebäude ist U-Förmig angelegt. Im Mittelteil ist der Empfangssaal mit Wandmalereien von Chasandschan und der Weiße Saal, der auch Spiegelsaal genannt wird.

Die Stuckarbeiten und Alabasterschnitzereien wurden von Schirin Muradow direkt auf den Spiegeln und nicht auf Mauerwerk aufgebracht. Bei den Arbeiten im Schloss erfror er seine Finger, die daraufhin verstümmelt blieben.
Im Schloss ist heute ein Museum untergebracht, in dem Teppiche, Stickereien Keramik, Porzellan, Schmuck und Waffen gezeigt werden.

Im nahegelegenen Gästehaus werden heute kostbare goldbestickte Gewänder gezeigt. Doch auch die Wandgestaltungen sind sehenswert.

Durch den Garten erreichen wir ein weiteres Gebäude, das an einem kleinen Teich liegt. Es ist der Harem.
Seitlich des Teichs wurde ein erhöhter Pavillon errichtet, der dem Emir als Aufenthaltsort diente.

Wir genießen den Aufenthalt hier sehr. Er bietet etwas Abwechslung unter den vielen Mausoleen, Moscheen und Medressen, so schön sie auch sind.
Es wird für uns auch transparent, dass die Emire ähnliches Prunk- und Pompverhalten zeigten, wie westliche Fürsten und Könige.
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