Gleich nach unserer Ankunft, machen wir mit unserer Mitreisenden Eithne einem Spaziergang durch Alichur.

Nahe unseres Quartiers ist ein Mann beschäftigt Ziegel für sein neues Haus zu produzieren. Holzrahmen werden mit feuchtem Lehm gefüllt. Danach wird der Rahmen entfernt und der Lehm getrocknet. Fertig ist das Baumaterial.

Eithne scheint auf der Suche nach einem neuen Job zu sein. An einem Brunnen versucht sie sich in der Wasserwirtschaft und probiert einen Eimer Wasser hochzuziehen. Es klappt zwar, aber diese Tätigkeit scheint zu anstrengend zu sein.

Wir gehen weiter und passieren ein Krankenhaus aus der Sowjetzeit. Es ist verschlossen. Nach dem Zerfall der Sowjetunion zogen die Russen ihr Personal ab und so gibt es niemanden, der das Krankenhaus betreiben könnte. Betten und medizinisches Gerät ist noch vorhanden. Auf dem Dach sind moderne Photovoltaik Panels installiert. Eigentlich könnte es als Museum dienen.

Als nächstes kommen wir wieder an der Moschee vorbei, die wir bereits aus dem Auto gesehen haben.

Danach treffen wir auf die Schule. Auch sie scheint aus der Sowjetzeit zu stammen, aber sie ist offenbar noch in Betrieb.

Ein paar kleine Kinder kommen freundlich näher und Eithne posiert für Fotos mit ihnen. Kindergärtnerin scheint gut zu ihr zu passen.

In einem Lebensmittelladen, der in einem ehemaligen Anhänger untergebracht ist versucht sich Eithne als Verkäuferin. Sie macht ihre Sache nicht schlecht, aber der Besitzerin des Ladens scheint ihre Verkaufskompetenz dennoch nicht auszureichen.

Im Haus daneben scheint ein Mechaniker zu wohnen. Ein Truck steht herum, ein Motor liegt vor dem Haus und daneben ist Brennmaterial (Torf) ausgelegt.

Dazwischen spielen kleine Kinder und Eithne gesellt sich zu ihnen. Wir glauben Kindergärtnerin sei doch das Richtige für sie.

Auf ihren Heimweg in den nächtlichen Stall ziehen grasende Jaks durch den Ort. Wir entdecken noch eine Wetterstation und einen Lagerplatz für Torf, der für den Winter als Brennmaterial gelagert wird.
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Mehr InformationenÜber den Pamir Highway, der entlang des Ortes verläuft kehren wir in unser Quartier zurück.

Dort unterhalten wir uns noch kurz mit den Gästen, die in der Jurte übernachten.

Der Hund des Hauses genießt den Sonnenuntergang und schaut verträumt in die letzten Sonnenstrahlen des Tages.

Nach dem Abendessen, als es bereits dunkel ist, machen wir noch einige Aufnahmen des Sternenhimmels und fangen einige Sternschnuppen ein, die in dieser Nacht besonders häufig sein sollen.

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