Der erste Tag in Maishofen beginnt mit einem Rundgang durch den Ort. Am Nachmittag fahren wir mit dem Bus nach Zell am See und besichtigen diese weit bekannte Stadt.
In Maishofen begleitet uns die Marketingbeauftragte des Hotels Quehenberger, die gleichzeitig die Tochter des Hoteliers ist. Sie zeigt uns die wichtigsten Gebäude des Ortes und erzählt uns von der Geschichte sowie von bekannten Bürgern.
Maishofen ist ein Ort, der auf drei Säulen beruht: Die Landwirtschaft mit den berühmten Pinzgauer Rindern, einige Industriebetriebe und der Tourismus sind die tragenden Säulen der Wirtschaft. Damit zählt der Ort zu den wohlhabendsten Kommunen Österreichs, bezogen auf die Einwohnerzahl.
Der Wohlstand des Ortes wird uns gleich zu Beginn unseres Rundgangs deutlich. Gepflegte Villen in alpenländischer Architektur und schön gestaltete Gärten säumen die Straßen.

Dazwischen liegen weitläufige Wiesen, auf denen die Pinzgauer Rinder grasen. Die Pinzgauer sind für ihre widerstandsfähigen Hufe bekannt, die ihnen eine große Zugkraft für Fuhrwerke verleihen und es ihnen ermöglichen, auf steilen Weiden im Gebirge zu grasen. In der österreichisch-ungarischen Monarchie waren sie die am weitesten verbreitete Rinderrasse. Heute ist der Bestand der reinrassigen Tiere zwar gesunken, doch weltweit, besonders in Kanada, findet die Rasse immer noch Zulauf.

Maishofen hat vier denkmalgeschützte Schlösser:
- Das Stiegerschlössl wird heute als Gasthof genutzt.
- In Schloss Kammer sind ein Landgasthof und ein Schlosshotel untergebracht.
- Auf Schloss Saalhof befindet sich das Zentrum eines landwirtschaftlichen Betriebs, zudem werden Appartements vermietet.
- Schloss Prielau gehörte ab 1932 Gertrud von Hoffmannsthal, der Witwe von Hugo von Hoffmannsthal. Während der NS-Zeit wurde sie enteignet, 1947 jedoch wieder restituiert. 1987 wurde es an die Familie Porsche verkauft und in ein Hotel umgewandelt. Ein großer Park, eine Rotwildzucht, ein Golfplatz, ein Helikopterlandeplatz, eine Wellnessabteilung und ein Privatstrand am Zeller See runden das Angebot ab.

Maishofen bietet neben vielen Übernachtungsmöglichkeiten auch den großen Indoorpark „Kreativland”, der Kindern ein vielseitiges Unterhaltungsangebot bereitet. Im Gebäude des Rinderzuchtverbandes finden Auktionen statt, die auch für Erwachsene unterhaltsam sind.

Ein Rundwanderweg durch Maishofen verfügt über verschiedene Minigolfstationen, so dass sich Minigolf und das Erkunden von Maishofen kombinieren lassen. Schläger, Bälle und Karten für den Radwandergolf sind beim Tourismusverband Maishofen erhältlich.

In der Pfarrkirche von Maishofen ist ein Werk des bekannten österreichischen Künstlers Anton Faistauer zu sehen.

Neben der Kirche befinden sich die Schule und das Gemeindeamt sowie diverse Einkaufsmöglichkeiten.

Zu unserer Überraschung hat man von hier aus bei schönem Wetter sogar einen Blick auf die Bergstation der Schattberg-Bahn in Saalbach.
Zell am See
Zell am See ist die Bezirkshauptstadt des Landkreises Pinzgau und ein bedeutendes Ziel für Wintersportler. Im Sommer bietet die Stadt eine Vielzahl an Wander- und Radwegen.

Unser Rundgang startet auf dem Parkplatz vor dem Hallenbad. Durch die Strubergasse erreichen wir das Seeufer des Zeller Sees, die Esplanade.

Von hier aus gehen wir in südlicher Richtung weiter, vorbei am Strandbad und dem Stadtpark, bis wir das Casino und das Grand Hotel erreichen.

Zwischen diesen beiden Gebäuden befindet sich der Hundertwasserbrunnen, der nach dem berühmten Künstler benannt ist, der ihn gestaltet hat.

In der Villa Crazy Daisy in der Seegasse gönnen wir uns einen Kaffee auf der Terrasse. Von hier aus hat man einen schönen Blick auf die Schmittenhöhe, die im Winter oft der Ausgangspunkt für schöne Skitouren ist.

Im See wurde eine Basis für die stündlich stattfindende Wasserspiele errichtet. Die wunderbar gestalteten Spiele dauern jeweils zwischen fünf und zehn Minuten und werden mit unterschiedlicher Musik aufgeführt. Bei Dunkelheit werden sie zusätzlich mit Farben illuminiert, was eine fantastische Stimmung erzeugt.

Wir setzen unseren Rundgang fort, erreichen über den Bahnhof und vorbei am Ferry Porsche Congress Center die Stadtpfarrkirche und den Stadtplatz.

Das älteste Gebäude der Stadt ist der Vogtturm, der vermutlich im Hochmittelalter (Mitte des 12. Jahrhunderts) errichtet wurde und heute ein Museum über die Geschichte, Kunst und Kultur der Stadt Zell beherbergt. Am Stadtplatz befindet sich auch die Bezirkshauptmannschaft.

Vorbei am Rathaus erreichen wir schließlich wieder den Parkplatz vor dem Hallenbad und fahren mit dem Bus zurück nach Maishofen.

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