Der Jayma Basar in Osch zählt zu den größten Märkten in Zentralasien. Er liegt am Ufer des Kamelflusses (Ak-Buura).
Osch blickt auf eine 3000 jährige Geschichte zurück und war lange ein wichtiger Kreuzungspunkt verschiedener Zweige der Seidenstraße. Entsprechend dieser Bedeutung hat sich der Markt entwickelt. Außerdem haben sich hier im Laufe der Zeit unterschiedlichste Ethnien angesiedelt. Usbeken, Kirgisen und Russen sind zweifellos die wichtigsten, aber auch Tadschiken, Tataren, Türken und über 70 weitere prägen das Leben und haben den Handel belebt. Auf einer Länge von über einem Kilometer wird alles angeboten, was für das tägliche Leben notwendig ist.

Bei unserem ersten Besuch beschränken wir uns auf den Teil, in dem hauptsächlich Kleidung, Nahrung und Haushaltsgegenstände angeboten werden. Es ist ein enges Treiben, durch das wir uns den Weg in den Verkaufsgassen bahnen müssen.
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Mehr InformationenDort wo der Besucherstrom nicht so dicht ist und die Verkäufer etwas Zeit haben, lassen sie sich gerne fotografieren und sich in ein Gespräch verwickeln. Wer hier russisch spricht, hat zweifellos einen Vorteil.

Faszinierend ist die riesige Auswahl an feinsten Gewürzen.

Unübersehbar sind auch die unzähligen Stände, die Mobiltelefone und passendes Zubehör anbieten. Es gibt vermutlich kaum noch einen Zentralasiaten, der kein Handy besitzt.

Ungefähr in der Mitte des Jayma Basar überqueren wir den Fluss und gehen auf der anderen Seite wieder zurück. Ein größerer Platz dient der Anfahrt von Lieferwägen und Taxis. Die Straße entlang reihen sich jede Menge Restaurants. Auch wir ruhen uns kurz in einem aus, essen und trinken eine Kleinigkeit und beobachten die Familien mit ihren Kindern.

Am Abend gehen wir noch einmal zum Essen in das Restaurant Tsarski Dvor in der Lenin Avenue. Es gilt als eines der besten Restaurants in der Stadt. Uns gefällt zwar das Ambiente, aber der Service an unserem Tisch war ziemlich schlecht. Einige in unserer Gruppe bekommen das Essen erst als die ersten schon wieder gehen.

Hier endet nun unsere Reise entlang des Pamir Highways.
Am nächsten Tag starten wir zu einer neuen Erkundungsreise durch Kirgisistan. Die Reise wird von USAID in Kooperation mit Discover Kyrgyzstan organisiert.
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