Das Werksviertel-Mitte, ein neues kreatives Stadtquartier von München, liegt direkt hinter dem Ostbahnhofs. Wir nehmen den Bus vom Viktualienmarkt und überqueren die Isar nahe dem modernisierten „Deutschen Museum“. Von der Haltestelle Ostbahnhof gehen wir zu Fuß ca. 5 min zum Werksviertel-Mitte.
Das Werksviertel-Mitte kombiniert Wohnungen, Büros, Hotels, Geschäften, Clubs, Bars, Restaurants & Cafés, mit Einrichtungen für Kunst, Kultur und Bildung und digitale Wirtschaftsangebote. Hier steht auch das zur Zeit größte transportable Riesenrad der Welt, das Umadum München. An seiner Stelle ist ein neues Konzerthaus für das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks geplant. Das Riesenrad soll noch bis mindestens 2030 hier stehen bleiben.

Direkt daneben steht ein orangefarbenes Gebäude mit der Bezeichnung „Werk3“. Der Name deutet auf die ursprüngliche Nutzung des Geländes hin. Hier erzeugte die Firma Pfanni einst Knödel und Kartoffelpüree.

Wir wollen uns einen Überblick verschaffen und fahren zuerst mit dem Riesenrad. Die Kabinen sind mit einem Tisch und mehreren Stühlen ausgestattet. Kleinigkeiten zum Essen und Getränke kann man vor Antritt der Fahrt neben dem Eingang kaufen.
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Mehr InformationenRasch sticht uns aus luftiger Höhe die Stadt-Hochalm ins Auge. Mehrere Hühner tummeln sich auf einer saftigen grünen Wiese. Es soll aber auch eine kleine Schafherde und Bienenstöcke geben. Eine zusätzliche Almschule soll die Natur jungen Menschen näherbringen.
Von hier oben hat man einen großartigen Ausblick auf München und viele markante Punkte in der Stadt, z.B. den Ostbahnhof, die Bavaria und das Oktoberfest, das „Neue Rathaus“, das O2 Hochhaus, den Olympiapark, das HBV-Hochhaus, die „Neue Pfarrkirche St. Johann Baptist“, das Olympische Dorf und das BMW Museum. An klaren Tagen kann man von hier aus auch gut die Alpen sehen.

Besonders gefallen uns die begrünten Dächer und die Dachterrassen mit den Sitzecken um Gespräche zu führen und zum Entspannen. In diesen Gebäuden sind Start-Up’s, IT-, Energie-, Kommunikations-, Wirtschafts- und Lebensmittel- Unternehmen untergebracht.

Wir wechseln nun an die Südseite von „Werk3“. Viele Mitarbeiter der umliegenden Firmen genießen auch hier ihre Mittagspause oder unterhalten sich über berufliche Dinge. Einige erweitern aber auch ihre Kletterkünste auf einem künstlichen Klettersteig.

Wir nutzen die Zeit weiter die Umgebung zu erkunden und entdecken Insektenhäuser, das Werk7 Theater, eine Kletterwand, einen Biergarten und merken, dass hier eine Vielzahl unterschiedlicher Firmen ihr Business betreiben.

Wir haben das Gefühl, dass hier auf kleinem Raum viele Synergieeffekte geschaffen werden können. Kunst, Kultur, Medienunternehmen und Wirtschaft gegenseitig ergänzen.

Als wir mit dem Bus zurück in die Innenstadt wieder die Isar überqueren, sehen wir viele Menschen, die am Ufer des Flusses die spätsommerliche Natur genießen.
Am Abend fahren wir mit der S-Bahn nach Aying, ca. 20 km im Südosten von München. Hier treffen wir uns mit Freunden zum Abendessen im Gasthaus „Kastanienhof Aying“.

Die Fahrt nach Aying birgt aber auch noch eine unerwartete Überraschung. Am Himmel sehen wir plötzlich Brezn am blauen Himmel. päter erfahren wir, dass sie vom Kunstflieger Sascha Odermann für die Wiesn-Besucher und Michelle Obama, die gerade einen Vortrag auf der Gründermesse „Bits & Pretzels“ in München hält, gewidmet sind.

Wir genießen auf der Fahrt die herrliche bayerische Landschaft, einige Blicke auf die Alpen und ein köstliches Abendessen in einem gemütlichen Biergarten.