Ein Wochenende in Stuttgart stand eigentlich nicht auf unserem Plan. Doch YouTube hat zum Creator Day eingeladen und so nutzen wir die Möglichkeit die Stadt, im Anschluss an die Veranstaltung, etwas näher kennenlernen.
Freitag: Ankunft in Stuttgart
Bei unserer Ankunft in Stuttgart regnet es und die Dunkelheit bricht bereits herein. Doch wir sind ja nicht zum Vergnügen hier und lassen uns unsere gute Laune nicht verderben. Mit der S-Bahn fahren wir zunächst in unser Hotel. Anschließend suchen wir ein Restaurant zum Abendessen.

In der Geißstraße beim „Hans im Glück Brunnen“ werden wir fündig. Der Brunnen wurde 1909 zum erfolgreichen Abschluss der Altstadtsanierung errichtet. Das Viertel um den Brunnen hat sich zu einem lebhaften Szeneviertel entwickelt, in dem man auch die Nacht durchfeiern kann.
Wir wählen das Wirtshaus „Platzhirsch“. Wir bleiben im Erdgeschoss, da hier noch Rauchen erlaubt ist. Das Obergeschoss ist den Nichtrauchern vorbehalten. Das gemütliche Lokal wird heftig frequentiert und bietet ausgezeichnete Gerichte an (Maultaschen, eine schwäbische Spezialität).


Anschließen machen wir einen kleinen Rundgang und beobachten, dass hier die Gäste auch auf der Straße stehen, während sie etwas trinken und sich unterhalten. Das kannten wir bisher nur aus Brüssel. Wir wollen noch ein Glas Wein trinken und besuchen noch eines der vielen Lokale. Drei nette Männer bieten uns einen Platz bei sich am Tisch an. Schnell kommen wir ins Gespräch und es stellt sich rasch heraus, dass sie bei Daimler-Benz arbeiten. Naja, viele Alternativen gibt es in Stuttgart ja nicht! Schnell landen wir beim Thema Elektromobilität, denn an manchen Tagen leidet die Stadt unter einer hohen Feinstaubverschmutzung.
Am übernächsten Tag haben wir in Stuttgart tatsächlich ein Alibi Elektroauto in Stuttgart gesehen.
Samstag: Youtube Creator Day
Am nächsten Tag regnet es immer noch, doch der YouTube Creator Day lässt die Zeit rasch vergehen. Wir lernen viele nette YouTuber kennen und erhalten eine Reihe Tipps und Anregungen, um unsere Arbeit besser zu machen.


Am Abend gegen wir ins Paulaner essen, das wir am Weg zum Tagungsort bereits gesehen habe. Ähnlich wie im Platzhirsch ist auch hier das Erdgeschoss für Raucher und das Obergeschoss für Nichtraucher reserviert.
Es erinnert uns stark an Lokale in München. Allerdings stellen wir fest, dass Stuttgart das bessere Bayern ist, da hier noch Raucher toleriert werden.
Sonntag: Spaziergang durch Stuttgart
Endlich strahlt wieder die Sonne. Wir nehmen vom Hauptbahnhof aus eine Bus und fahren zum Eugensplatz. Von hier aus hat man einen ausgezeichneten Blick auf die Dächer der Stadt.

Auf eine Weiterfahrt zum „ältesten Fernsehturm der Welt“ verzichten wir. Wir gehen zu Fuß ins Tal und treffen zwischen Staatsgalerie und Haus der Geschichte Baden-Württemberg auf die Konrad-Adenauer-Straße.

Auf der gegenüber liegenden Straßenseite finden wir rechts die Oper Stuttgart und links den Landtag. Beim Eckensee haben wir einen wunderbaren Ausblick auf das neue Schloss.

Das schöne Wetter hat die Menschen auf die Straßen getrieben, so als wollte jeder noch rasch den Sonnenschein genießen, bevor das Winterwetter sich über Deutschland legt. Der Schlossplatz ist von Menschen bevölkert, die sich am Aufenthalt im Freien erfreuen.

Daneben ist erstmals eine Eislauffläche aufgebaut worden. Das Angebot zum Eislaufen wird von den Stuttgartern gerne angenommen und Jung und Alt erfreuen sich daran.

Ein kleiner Weihnachtsmarkt davor ist bereits eröffnet.

Nach einem kurzen Besuch des Innenhofs im alten Schloss, das heute das Landesmuseum beherbergt gehen wir weiter zum Rathaus. Überall werden die Buden für den großen Weihnachtsmarkt hergerichtet und dekoriert, sodass wir bereits einen kleinen Vorgeschmack davon bekommen..

Wir gehen weiter zum Wilhelmsplatz, da wir gehört haben hier sei ein weiteres Szeneviertel.
Auch hier sitzen die Menschen im Freien und erfreuen sich an der Sonne. Als wir jedoch in die Leonhardstraße einbiegen, erkennen wir, dass wir im Rotlichtbezirk von Stuttgart gelandet sind.

Also kehren wir zurück zum Rathaus. Als wir in der Schulstraße Geschäfte von Schlemmermeyer und Hofpfisterei entdecken, fühlen wir uns gleich wieder wir in München.
Wir schlendern die Königstrasse entlang. Mit einer Länge von 1,2 km, ist es die längste Einkaufs-Fußgängerzone. Doch uns interessiert mehr die Modelleisenbahn, die gerade am Schlossplatz aufgebaut wird.

Eine Pause in einem der Cafés gibt uns nochmals die Gelegenheit die Menschen zu beobachten.
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Mehr InformationenAls wir am Hauptbahnhof eintreffen haben wir noch etwas Zeit, deshalb fahren wir auf die Aussichtsterrasse im Bahnhofsturm. Der Eintritt ist frei. In der Abenddämmerung bietet sich hier ein fantastischer Rundumblick. Hier kann man auch am Besten erkennen, wie schmal der Kessel ist, in dem sich das Zentrum Stuttgarts befindet.

In den einzelnen Stockwerken des Turms wird mit unterschiedlichen Modellen und Multimedia-Vorführungen das Projekt Stuttgart21 erläutert. Nachdem wir uns von der zukünftigen Streckenführung und den Fahrzeitverkürzungen überzeugt haben, sind wir der Meinung, dass Stuttgart21 für Stuttgart und ganz Baden-Württemberg ein großer Gewinn sein wird.

Nach einem ereignisreichen Wochenende in Stuttgart und vielen neuen Eindrücken treten wir die Heimreise mit der Bahn an.
Text, Fotos und Video: Copyright © myVideoMedia
Vielen Dank für den interessanten Artikel! Ich habe Stuttgart vor ein paar Tagen besucht. Jetzt habe ich den Wunsch, mehr über diese Stadt zu lesen.
Ich kann meine Erfahrungen kurz teilen.
Meine Freunde und ich sind von Berlin nach Stuttgart gefahren. Wir wollten das Mercedes-Benz Museum, die Stadtbibliothek Stuttgart, den Schlossplatz besuchen… Diese Orte sind absolut großartig!
Wir haben auch die Orte mit den meisten Delitionen besucht:
CUBE Restaurant, Brenner, Die Zirbelstube, Jose y Josefina, Moulu.
Außerdem haben wir versucht zu arbeiten und zu reisen, also haben wir ein paar Tage im Büro verbracht.
Ich empfehle auch einen Besuch: Killesbergturm, Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, Höhenpark Killesberg, Fernsehturm Stuttgart!
September ist eine tolle Zeit!
Vielen Dank für das positive Feedback und die zusätzlichen Tipps