Der AVE – Renfe Hochgeschwindigkeitszug benötigt von Madrid nach Sevilla für die über 400 km lange Strecke nur zwei Stunden.

Wir haben in Madrid noch fast einen ganzen Tag, fahren relaxed nach Sevilla und kommen dort gerade rechtzeitig für das Abendessen und einen kleinen Bummel durch die Stadt an. Bequemer und zeitsparender geht es kaum!

Nachdem der Zug Madrid verlassen hat, geht die Route längere Zeit durch die iberische Meseta, das Hochland von Kastilien. Es wird für Getreideanbau, Schafzucht und für Wein- und Olivenanbau genutzt. Politisch gehört sie zu den autonomen Gemeinschaften Madrid und Kastilien-La Mancha.
Man kann sich gut vorstellen, wie hier Don Quijote auf seinem Gaul Rosinante, begleitet von Sancho Panza durch die Landschaft reitet.
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Mehr InformationenDanach wird es für das Auge interessanter, da der Zug die Sierra Morena durchquert. Durch Tunnel und über Viadukte führt die Strecke durch eine zerklüftete Landschaft. Wir passieren den Bahnhof von Puertollano, eine ehemalige Abbaustätte von Kohle.
Heute werden hier Solarzellen und Petrochemische Produkte hergestellt. Dies ist typisch für diese alte Bergbauregion, eine Reihe von Abbaustätten wurden geschlossen und die umliegenden Dörfer teilweise verlassen, wie z.B. Minas del Horcajo. In dieser Gegend leben noch vereinzelt Luchse und Wölfe.

Nachdem wir die Gebirgslandschaft verlassen haben, erreichen wir die Tiefebene des Guadalquivir, der sowohl durch Cordoba als auch Sevilla fließt. Wir lassen aber Cordoba erst einmal links liegen und erreichen überpünktlich Sevilla.

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