Die Eifel liegt im Südwesten Deutschlands. In der Vergangenheit wurde diese Region auch als Preußisch-Sibirien bezeichnet. Damals war es eine arme Region, mit einem rauen Klima, landwirtschaftlichen Nutzflächen und Wäldern.

Die Wälder wurden mit alten Baumarten wieder aufgeforstet und bieten Greifvögeln, Wildkatze und Luchs eine Heimat. Die Meldung über die Sichtung eines ersten Wolfes führt bereits zu heftigen Abwehrreaktionen in der Landwirtschaft.

Jedoch hinkt der Vergleich mit Sibirien. Denn Sibirien ist um ein vielfaches größer, hat hohe Gebirgsketten und ist Heimat vieler Wildtiere wie Bären, Wölfe und sogar Tiger. Sibirien erlaubt es noch wirklich naturnah zu leben.

Ursprünglich wurde die Region mit ihren ausgedehnten Wäldern und zahlreichen Gewässern von massiven Vulkanausbrüchen geprägt. Die mit Seen gefüllten Vulkankrater werden in der Eifel als Maare bezeichnet. Die letzten Vulkanausbrüche in der Eifel liegen ca. 10.000 Jahre zurück, aber die Vulkane gelten als noch aktiv.

Heute gibt es noch 12 mit Wasser gefüllte Maare. Wir machen einen kurzen Besuch bei den Maaren bei Daun. Das Schalkenmehrener Maar (nicht im Bild), das Weinfelder Maar, auch Totenmaar genannt und das Gemündener Maar.
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Mehr InformationenDie Regionen bieten Naturliebhabern ausgedehnte Freizeitzonen, ideal zum Wandern, Reiten, Kajaking, etc.
Sibieren steht schon länger auf unserer Wunschliste, denn wir wollen mehr über das echte Sibirien, die Landschaft, die Tradition und die Menschen erfahren. Vielleicht finden wir ja unerwartete Ähnlichkeiten.
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