Unser Tagesausflug an die Mosel beginnt auf einem Höhenrücken mit Blick auf den Hochmoselübergang. Teil des Hochmoselübergang ist die Hochmoselbrücke, die mit 1,7 km Länge und 158 m Höhe das Moseltal überspannt. Sie ist die zweithöchste Brücke Deutschlands, die sich zur Zeit noch in der Bauphase befindet. Die Eröffnung ist für Mitte 2019 geplant.

Unsere nächste Station ist Traben-Trarbach mit dem Ortsteil Kröv. Eithne amüsiert sich köstlich über die Weinbezeichnung ‚Kröver Nacktarsch‘, eine Bezeichnung, die nicht zum guten Umgangston zählt.

Danach überqueren wir die Moselbrücke, die den Ortsteil Traben mit Trarbach verbindet. Auf der Südseite in Traben spannt sich ein gewaltiges Tor über die Brücke, das sinnlicher Weise Brückentor genannt wird.

Nachdem wir hinter dem Tor rechts abgebogen sind befinden wir uns in der Brückenstraße.

Es ist unübersehbar, dass wir uns in einer Weingegend befinden, denn hier ist alles dem Wein gewidmet. Eine Reihe von Lokalen bieten lokalen Wein an. Am Ende der Straße angekommen überqueren wir die Moselstraße und gehen weiter in die Casinostraße.

Zur rechten Hand befindet sich das Museum-Mittelmosel. Davor steht eine schöne alte Weinpresse. Wiederum am Ende der Straße stehen wir vor einem hübschen mittelalterlichem Turm in dem ein Ikonenmuseum untergebracht ist.

Zurück in Traben schlendern wir links die Mosel entlang zum Romantik Jugendstilhotel Bellevue. Es fasziniert bereits seit der Belle Epoque, dem Zeitabschnitt um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert, als hier berühmte Gäste, wie Freiherr von Richthofen, Graf von Anhalt, Baron von Thyssen und Heinz Rühmann hier verkehrten.

Das Haus ist ganz im Sinn der Belle Epoque überall mit Jugendstil-Elementen ausgestattet.

Wir wollen hier ein Glas Wein probieren, doch dann erlaubt uns der freundliche Besitzer das Haus auch von innen zu filmen. Zusätzlich gehört noch ein Tagungs- und Seminarbereich und ein großzügiger Beauty- und Wellnessbereich zum Hotel.

Wir schlendern noch ein wenig durch die Straßen von Traben-Trarbach, bevor wir entlang der Mosel nach Bernkastel-Kues fahren. Unterwegs passieren wir eine renovierte Weinpresse aus der Römerzeit und nochmals die Hochmoselbrücke. Diesmal fahren wir aber unten hindurch.
Das Moseltal zeigt sich von seiner schönsten Seite mit seinen steilen Weinbergen und immer wieder pittoresken Ortschaften dazwischen.
Die Weinstadt Bernkastel-Kues besteht ebenfalls aus zwei Ortsteilen, die durch eine Brücke über die Mosel verbunden sind. Wir überqueren die Mosel und gehen direkt zum mittelalterlichen Marktplatz von Bernkastel auf der rechten Seite des Flusses.

Die malerischen Giebel-Fachwerkhäuser stammen aus dem 17. Jahrhundert.
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Mehr InformationenIm ersten Moment etwas versteckt liegt ein Spitzhäuschen aus dem 14. Jahrhundert, in dem die ‚Weinstube Spitzhäuschen‘ untergebracht ist. Das Haus ist so schmal, dass man es kaum glauben mag, dass sich darin bewohnbare Räume verbergen. Wir lassen es uns nicht nehmen und kehren ein. Die geschmackvoll eingerichteten Räume bieten doch mehr Platz, als man von außen vermutet.
Wir spazieren noch eine Weile durch die Stadt, wobei Eithne ein WOW Erlebnis nach dem anderen hat. Schließlich unterscheidet sich Bernkastel-Kues doch etwas von ihrem derzeitigen Wohnort Dubai.

Beeindruckt von dem Gesehenen fahren wir wieder nach Hause. Am nächsten Morgen müssen wir uns leider wieder von Eithne verabschieden. Sie fliegt weiter nach Irland, aber im nächsten Jahr werden wir uns sicherlich wiedersehen.
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