Der Hauptbahnhof Berlin wurde vom Architekten Meinhard von Gerkan entworfen und 2006 nach aufwendigen Umbauarbeiten in Betrieb genommen. Bis dahin wurde er Lehrter Bahnhof genannt.

Der neue Hauptbahnhof ist ein Kreuzungsbahnhof in dem sich eine Nord-Süd und Ost-West Achse kreuzen. Realisiert wurde er als Turmbahnhof.
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Mehr InformationenDie 16 Gleise sind auf unterschiedlichen Stockwerken aufgeteilt. Im Tief- und Obergeschoss verkehren die Züge auf 16 Gleisen. Dazwischen liegen 3 weitere Etagen die primär als Einkaufsetagen genutzt werden.

Der Höhenunterschied zwischen Tief- und Obergeschoss beträgt 25 m. Der Hauptbahnhof bedient nicht nur den Fernverkehr, sondern ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Fern-, Regional- und Nahverkehr. Neben den Zügen der Deutschen Bahn nutzen S- und U-Bahn den Bahnhof.

Neben dem Gleisbetrieb stehen rund 120000 m² für Gewerbeimmobilien zur Verfügung. Täglich nutzen rund 20000 bis 30000 Fahrgäste den Bahnhof.
Umfeld
Einer der Kritikpunkte, neben den hohen Kosten, war das Umfeld des Hauptbahnhofs. Er befindet sich nahezu im Niemandsland in keinerlei gewachsener Infrastruktur.
Im Süden schließt nach einem großen Vorplatz, dem Washingtonplatz, die Spree an und dahinter das Regierungsviertel mit dem Bundeskanzleramt.
Im Osten befindet sich der Humboldthafen, im Westen die Justizvollzugsanstalt Moabit.

Erst nach und nach entstehen nun Hotels im näheren Umfeld.
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