Gleich nachdem wir unser Hotel bezogen haben, machen wir uns auf den Weg um das Zentrum von Helsinki zu erkunden.
Helsinki ist mit über 600.000 Einwohnern die mit Abstand größte Stadt Finnlands.

Der Sonnenschein lockt die Menschen auf die Straßen und sie genießen den Sommer.
Die Grünflächen um die Esplanadi, die sich vom Hafen bis zum Svenska Theatern hinziehen, sind von jungen Menschen belagert, die entweder etwas trinken oder sich einfach nur unterhalten.

Die seitlichen Straßen, die Eteläesplandi und die Pohjoisesplanadi sind gesäumt von mondänen Gebäuden. Sämtliche Sitzgelegenheiten im Cafe Kappeli sind belegt.
Gegenüber baut man eine Bühne auf, um am späten Nachmittag Jazzkonzerte aufzuführen.

Wir gehen weiter zum westlichen Hafen, auch Cholerabecken genannt. Der Name stammt aus dem Jahre 1893.
Damals starb ein Trawler-Kapitän während des Herbstfischmarktes an Cholera und sein Boot wurde hier unter Quarantäne gestellt.

Rechts befindet sich eine herrliche Markthalle, die 1888 erbaut wurde und auch für Touristen sehr attraktiv ist. Doch wir schlendern lieber zwischen den Marktständen im Freien vor dem Rathaus.
Es werden köstliche Produkte aus der Region angeboten, wie fertige Gerichte oder Beeren und Pilze aus den umliegenden Wäldern.

Im Hafen liegt die MS Silja Symphony. Ursula war mit dieser modernen Fähre bereits vor Jahren von Stockholm nach Helsinki gefahren.

Wir gehen Richtung Norden und erreichen den weithin sichtbaren Dom von Helsinki. Der weite Vorplatz dient als Treffpunkt für Touristen, ist aber auch Abfahrtspunkt für viele Sightseeing Busse.
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Mehr InformationenDer Dom steht auf einer Anhöhe und ist über eine breite Treppe erreichbar. Der evangelische Dom besticht im Inneren durch seine schlichte Eleganz.
Vom Vorplatz aus hat man einen schönen Überblick über den Senatsplatz (Senaatintori) mit dem Denkmal des russischen Zaren Alexander II. Zur Linken ist das Hauptgebäude der Universität.
Zurück am Hafen halten wir uns weiter östlich, um zur Uspenski Katedraali zu gehen. Dabei passieren wir den Präsidentenpalast. Einst war er die Residenz von Alexander II., heute dient er repräsentativen Zwecken.

Die Uspenski Katedraali ist eine orthodoxe Kirche und wurde 1868 hoch auf einem Felsen errichtet. Sie ist die größte orthodoxe Kirche im westlichen Europa. Damals war sie ein Symbol der russischen Herrschaft über Finnland.
Die 13 goldenen Kuppeln sind weithin über der Stadt sichtbar. Im inneren ist sie reich dekoriert und ausgestaltet. Zahlreiche Ikonen werden von den Gläubigen verehrt.

Zwischen Uspenski Katedraali und Präsidentenpalast liegt die Hauptwache mit der präsidialen Garde. Einmal täglich findet hier eine Wachablösung statt.

Am östlichen Hafenrand wird gerade ein Erholungs- und Vergnügungsbereich errichtet, Neben dem Riesenrad werden Liegeflächen, Restaurants und ein Swimmingpool errichtet.
Zurück am Esplanadi beobachten wir die Menschen, wie sie den Feierabend an diesen langen Abenden genießen. Und wir sind froh so schönes Wetter erwischt zu haben, denn wir wurden bereits vorgewarnt, dass es in Finnland im Sommer oft regnet.
Wir gehen noch kurz die Kluuvikatu und die Aleksanterinkatu entlang, doch die Geschäft sind geschlossen und deshalb haben sich hier die Strassen geleert.
Dabei entdecken wir das Stammhaus von Fazer, einer weit über die Grenzen Skandinaviens hinaus bekannten Marke für Edelschokoladen und andere Genussmittel.

Vor dem Eingang steht ein Denkmal mit dem Firmensymbol, einem Hahn. Das Fazerin kukko, wurde vom Bildhauer Björn Weckström geschaffen und 1991 zum 100ten Jahrestag der Firmengründung hier errichtet.
Am Sockel des Denkmals ist ein Relief mit dem Porträt von Karl Fazer, dem Gründer.
Bitte lesen Sie weiter > Helsinki mit Hop-on Hop Off Bus
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