Am diesem Morgen sind wir bereits um 7 Uhr bei der Karlsbrücke. Außer uns sind aber auch schon einige asiatische Brautpaare unterwegs, um schöne Hochzeitsfotos ohne Touristen zu machen.

Die Sonne scheint flach aus dem Osten und bietet herrliche Licht- und Schattenspiele.
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Mehr InformationenDie Karlsbrücke wurde im 14. Jahrhundert errichtet und ist die älteste erhaltene Steinbrücke von Prag.

Die barocken Figuren auf beiden Seiten der Brücke wurden im 17. Jahrhundert errichtet. An beiden Fronten der Brücke sind mächtige Wachtürme errichtet.
Die Karlsbrücke verbindet die Altstadt von Prag mit der Kleinseite, Mala Strana.

In ihr wohnte bevorzugt der Adel und die reiche Oberschicht. Unsere Zeit reichte aber nicht für einen ausführlichen Rundgang, deshalb kehrten wir wieder zur Altstadt zurück.

Vorbei am neuen Rathaus und dem Restaurant Franz Kafka erreichen wir wieder das Altstädter Rathaus.
Diesmal sehen wir uns das Uhrwerk der astronomischen Uhr genauer an.

In den zwei Fenstern oberhalb der Ziffernblätter erscheinen zu jeder vollen Stunde zwischen 9.00 und 22.00 Uhr die Figuren der zwölf Apostel.
Die Prager Rathausuhr Orloj und das Uhrwerk standen schon mehrfach kurz vor der Verschrottung, doch glücklicherweise wurde diese Kunstwerk immer wieder gerettet.

Am nördlichen Ende des Altstädter Rings befindet sich die St. Nikolaus Kirche. Die barocke Kirche wird innen von einem Kronleuchter dominiert. Der russische Zar widmete diesen der Orthodoxen Kirche. Heute dient die Kirche auch als Konzerthalle.
Wir gehen durch die Celetna und erreichen das Haus der schwarzen Muttergottes. Die Madonna war bereits das Wahrzeichen des Vorgängerhauses.

Das neue Haus wurde 1911 im Stil des tschechischen Kubismus errichtet. Ursprünglich war es ein Kaufhaus, später das Kubismus-Museum. Heute ist im ersten Stock ein Café untergebracht.

Nur wenige Meter weiter wird die Straße durch den Pulverturm abgeschlossen. Er war einst ein Teil der Befestigungsanlage des Königshofes.

Anstelle des Königshofes wurde das Gemeindehaus errichtet. Nur ein kleiner Übergang zwischen Pulverturm und Gemeindehaus ist noch Teil des ursprünglichen Königshofes.
Am Pulverturm beginnt die Celetna (Zeltnergasse), die als Teil des Königsweges vom Königshof über die Karlsbrücke bis zur Prager Burg führte.
Der Regierungssitz des Königs wurde 1484 vom Königshof auf die Burg verlagert. Von 1905 bis 1911 wurde anstelle des Königshofes das Gemeindehaus Obecni düm errichtet. Davor befindet sich der Platz der Republik.

Das Prager Gemeindehaus ist ein wunderschöner Jugendstilbau, der auch der Sitz des Prager Symphonieorchesters ist. Im Erdgeschoss befinden sich ein Café und ein Restaurant im Jugendstil.

Im Obergeschoss befinden sich üppig dekorierte Veranstaltungs- und Versammlungsräume, sowie der fantastische Smetana-Saal, das Kernstück des Gebäudes.
Diese imposante Konzerthalle unter der Jugendstil-Kuppel bietet Platz für 1200 Personen. Hier finden regelmäßig Konzerte statt, unter anderem die des Prager Frühlings. Eine Besichtigung des Obergeschosses ist nur im Rahmen einer der vier täglichen Führungen möglich.

Da zum Zeitpunkt unseres Besuches gerade keine Führung stattfindet, besuchen wir das Café und lassen die Atmosphäre auf uns wirken.
Bitte lesen Sie weiter > Besuch der Jüdischen Synagogen
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