Mykene liegt strategisch gut geschützt auf einem Hügel, von dem aus die ganze Tiefebene von Argos überblickt werden kann. Die Stadt war von einer Ringmauer umgeben, die aus mächtigen bis zu 12 Tonnen schweren Monolithen gefertigt wurde.
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Mehr InformationenDas Löwentor ist heute Einlass für gewaltige Touristenströme, die den Hügel überfluten.

Direkt neben dem Tor ist der Grabring A zu sehen, der einst von Heinrich Schliemann freigelegt wurde. Hier fand er, neben vielen weiteren Grabbeigaben, die Goldmaske des Agamemnon. Auf dem Gipfel des Hügels ist noch schemenhaft der Thronsaal erkennbar.

Zwar brach um 1000 v. Chr. auch in Mykene die Palastwirtschaft zusammen, doch im Gegensatz zu Tiryns blieb Mykene bis ins 5. Jahrhundert v. Chr. ständig bewohnt, bis es schließlich von Argos zerstört wurde. Im hinteren Teil der Befestigung befand sich der eigentliche Schatz von Mykene, eine unterirdische Zisterne, in der das Wasser einer nahegelegenen Quelle gesammelt wurde. Nur mit künstlichem Licht lassen sich die steilen Treppen bis zum Grund der Zisterne begehen.
Vor den Toren der Stadt befinden sich riesige Kuppelgräber, deren Grabkammern aber alle leer sind Bisher wurden 9 dieser Gräber gefunden, die heute als Schatzhäuser bezeichnet werden.

Im zugehörigen Museum sind viele Fundstücke oder deren Kopien zu besichtigen. Auch die Goldmaske des Agamemnon ist nur eine Kopie, das Original befindet sich im Nationalmuseum in Athen, doch der Schönheit des Ausstellungsstückes tut dies keinen Abbruch.
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